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Nidwalden

Jetzt geht's voran mit dem Bau der neuen Wertstoffsammelstelle mit Werkdienst-Stützpunkt

Bald können die Oberdorferinnen und Oberdorfer bequemer und gefahrloser entsorgen. Auch die Mitarbeitenden des Werkdienstes können sich über den Baubeginn freuen.
Der Spatenstich läutet den Baustart ein (von links): Martin Kayser, Leiter Bauamt; Anna Schütze, Archbau; Gemeindepräsidentin Judith Odermatt, Gemeinderäte Andreas Knüsel und Roland Liem. (Bild: Matthias Piazza (Oberdorf, 30. August 2022))
So soll die neue Wertstoffsammelstelle mit Werkdienst ausschauen. (Visualisierung: PD)
Hat bald ausgedient: die alte Wertstoffsammelstelle. (Bild: Matthias Piazza (Oberdorf, 30. August 2022) )

Matthias Piazza

Matthias Piazza

Matthias Piazza

Noch ist das Areal zwischen Logistikgebäude und Kantonsstrasse ein schlichter Kiesplatz. Das ändert sich nun. Am Dienstagnachmittag feierten Vertretende des Oberdorfer Gemeinderates, der Gemeindeverwaltung, der technischen Kommission, der Architektur und Baumanagement AG (Archbau) und des Ausbildungszentrums Swissint mit dem Spatenstich den Baubeginn der neuen Wertstoffsammelstelle mit Werkdienst-Stützpunkt. Gemeindepräsidentin Judith Odermatt freute sich, dass es mit der Umsetzung nun endlich losgeht, mit gut siebenjähriger Verspätung. Sie blickte zehn Jahre zurück. «Damals erkannte der Gemeinderat zu Recht, dass die bestehende Wertstoffsammelstelle nicht mehr zeitgemäss, zu eng und zu gefährlich für zu- und wegfahrende Autos, Lastwagen und Fussgänger ist.» Ein Problem, das sich mit der Einführung der Sackgebühr 2014 verschärft habe.

Am Standort der ehemaligen Grasdeeri stellte die Genossenkorporation Stans eine 1198 Quadratmeter grosse Parzelle im Baurecht zur Verfügung. Im Mai 2015 genehmigten die Oberdorferinnen und Oberdorfer den Planungskredit. Doch es gab Verzögerungen wegen des benachbarten kantonalen Projekts Ersatzbau Süd, des Logistikgebäudes, das Armee und Kanton im vergangenen Sommer mit mehrjähriger Verspätung bezogen.

Die Verzögerung hat der Gemeinderat genutzt und im Projekt den Werkdienst integriert, der am jetzigen Standort unter engen Platzverhältnissen leidet. Judith Odermatt sprach von einer idealen Lösung:

«Mit der Zentralisierung können wir die Parzelle optimal ausnützen, Wege verkürzen und Arbeitsprozesse effizienter gestalten.»

«Sauber, schalltechnisch optimal und hindernisfrei»

Dabei werden nicht einfach die alten Container der jetzigen Sammelstelle gezügelt. Sämtliche Sammelbehälter, welche sich ausserhalb des neuen Gebäudes befinden werden, werden Unterflurcontainer. «Eine saubere, schalltechnisch optimale und hindernisfreie bedienbare Lösung», lobte sie. Die Nutzung vom Gebäude ist aufgeteilt in einen Werkdienst-Stützpunkt mit Garage, Lager und Büro- beziehungsweise Personalräumlichkeiten, sowie in einen offenen Teil für spezielle Entsorgungsbehälter.

Dafür hatte die Oberdorfer Stimmbevölkerung im vergangenen November mit einem Ja-Stimmen-Anteil von 81,32 Prozent einen Baukredit von 1,145 Millionen Franken genehmigt. Der Neubau mit Grünfläche und weitergeführter Baumallee entlang der Kantonsstrasse soll nach rund einem Jahr Bauzeit bezogen werden können.

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