Auf der Autobahn A14 im Kanton Luzern gehen zwischen den Verzweigungen Rotsee und Rütihof neue Radaranlagen in Betrieb – und zwar in beide Fahrtrichtungen. Nach umfangreichen Tests gehen die neuen Anlagen nun an die Luzerner Polizei über, welche diese ab dem 27. März einsetzt.
Das Bundesamt für Strassen hat im vergangenen Jahr auf der A14 ein System für die Geschwindigkeitsharmonisierung und Gefahrenwarnung aufgebaut, wie die Luzerner Polizei mitteilt. Um Stau entgegenzuwirken, wechselt die erlaubte Höchstgeschwindigkeit je nach Verkehrsaufkommen. Die neue Radaranlage kann sich den unterschiedlichen Höchstgeschwindigkeiten anpassen.
Die Luzerner Polizei betont, Autofahrende würden vor der Radaranlage zwei Signale mit der aktuell geltenden Höchstgeschwindigkeit sehen. Das Gerät werde erst aktiviert, wenn das letzte Geschwindigkeitssignal vor dem Messstandort und das Signal am Standort selber die gleiche Geschwindigkeit anzeigen. «Somit sehen die Autofahrenden die massgebliche Höchstgeschwindigkeit zwei Mal, bevor eine allfällige Übertretung geahndet würde.»
Der Autobahnabschnitt zwischen dem Rathausen-Tunnel und dem Anschluss Gisikon-Root gilt als Unfallschwerpunkt. Das neue System soll zu einer erhöhten Verkehrssicherheit beitragen. (cgl)

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