Gastronomie

Ein Teehaus-Atelier kommt an die Luzerner Industriestrasse

Im September zieht das «Atelitée» in die neue Überbauung auf dem Areal Industriestrasse. Das Lokal will Raum für Kreativität schaffen – Alkohol steht dabei bewusst im Hintergrund.
So sah die Industriestrasse-Überbauung im Februar aus. Das Teehaus ist im Gebäude beim linken Kran geplant.
Bild: Manuela Jans-Koch (Luzern,
26. 2. 2026)

Auf dem Areal an der Luzerner Industriestrasse ist in den letzten Jahren ein neues Quartier entstanden. Nun kehrt dort langsam Leben ein, im August sind die ersten Wohnungen bezugsbereit. Auch bei der Gastronomie tut sich etwas – im September soll nämlich das Teehaus «Atelitée» eröffnen. Das ist einem Baugesuch, das bei der Stadt aufliegt, zu entnehmen.

Wie der Name bereits verrät, soll es im Lokal neben Getränken auch eine Atelierfläche geben. Dort sollen Besucherinnen und Besucher ihre volle Kreativität ausleben können. «Bei Atelitée geht es darum, innezuhalten», heisst es auf der Website des Teehauses.

Laut aufliegendem Baugesuch wird das «Atelitée» über 19 Sitzplätze und eine kleine Terrasse verfügen. Ziel sei eine Eröffnung im September. Wie aus dem Gesuch weiter hervorgeht, befindet sich das Lokal in einem neu erstellten Gebäudeteil mit der Adresse Industriestrasse 9b, wobei der Aussenbereich in Richtung Unterlachenstrasse geplant ist.

Achtsamkeit als Geschäftsidee

Gegründet wurde «Atelitée» bereits 2025. Unter diesem Namen wird bereits ein Onlineshop betrieben, der verschiedene Matcha- und Teeprodukte im Sortiment hat. Hinzu kommen Events wie Degustationen und Yogakurse. Das Teehaus ist der erste feste Standort von «Atelitée».

Hinter «Atelitée» stecken Belinda Rohrer, Basil Zeier und Noah Schefer. Die drei wohnen in Luzern und seien verbunden durch eine gemeinsame Liebe zu Tee, Kreativität und ruhigen Momenten, wie es online heisst. Die Ruhe scheint für «Atelitée» tonangebend zu sein.

Neben Tee sollen im «Atelitée» auch andere Getränke und kleine Mahlzeiten angeboten werden. Auf den Verkauf von Alkohol will das Team, von einzelnen Events abgesehen, verzichten. Wie im Projektbeschrieb steht, passe dies nicht zur Betriebsidee der Achtsamkeit. Auch der zurückgehende Alkoholkonsum wird genannt. (nsi)

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