Die Bildungsdirektion Nidwalden hat beschlossen, die Handynutzung für Schülerinnen und Schüler von der Primar- bis zur Sekundarstufe ganztägig zu verbieten, selbst in den Pausen. Als Mitglied der Jungfreisinnigen Nidwalden setze ich mich für Eigenverantwortung und Freiheit ein. Ich verstehe, dass ein reflektierter Umgang mit digitalen Geräten wichtig ist, insbesondere im Schulumfeld. Doch ein generelles Verbot von frühmorgens bis abends ist aus meiner Sicht unverhältnismässig, besonders für Oberstufenschülerinnen und -schüler.
Jugendliche brauchen Freiräume, um den verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien zu lernen, nicht pauschale Verbote, die Eigenverantwortung untergraben. In den Pausen das Handy zu nutzen, um etwa mit Freunden zu kommunizieren oder sich zu organisieren, sollte erlaubt bleiben. Es braucht klare Regeln um ein gutes Lernklima zu schaffen, aber keine Überregulierung.
Ich fordere daher eine differenzierte Lösung, welche die Reife und Bedürfnisse der älteren Schüler respektiert und mehr Vertrauen statt Misstrauen entgegenbring.
Alex Bosshard, Vorstandsmitglied Jungfreisinnige Nidwalden, Oberdorf

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