Passend zum diesjährigen Motto des Zunftmeisters Markus I., war der ganze Saal nach den vier Jahreszeiten dekoriert. Feine Spaghetti Bolognese gab es am Winter-Buffet, erfrischende Getränke wurden in der Frühlingsecke serviert und die Bar mit Tanzfläche war mit sommerlichen Palmen und Strandelementen dekoriert, heisst es im Bericht zur Hüetli-Fasnacht.
Auch die bunten und kreativen Kostüme der Gäste spiegelten den Lauf des Jahres wider: Schneemänner, Winzerköniginnen, Marienkäfer, aufblühende Blumen bis hin zu einem ganzen Sonnenblumenfeld. «Unsere ganze Wohngruppe hat extra zusammengebastelt und Alfons ist unser Gärtner», erklärt Käthi Abplanalp von der Wohngruppe Freiteilmattli, die als Sonnenblume strahlte. Kaum drehte DJ Pinto48, alias André Pinto, die Musik auf, waren die Tische auch schon leer und die erste Polonaise schlängelte sich durch den Saal. Auf der Tanzfläche herrschte eine ausgelassene Stimmung, und Rollstühle wurden schwungvoll gedreht. «Ich schaue immer, dass ich mit den passenden Liedern die gute Stimmung halten kann,» meint der DJ, der durch seinen langjährigen Einsatz an der Hüetli-Fasnacht den Geschmack der Gäste ganz genau kennt.
Zunftmeister sorgte für Frühlingsgefühle
Für den DJ gab es eine Pause, als die Guggenmusik Rätschbäse ihren Auftritt hatte. Voller Energie wurde gehüpft, gewippt oder mitdirigiert. Und dann wurde die Lälli Zunft mit Zunftmeister Markus I. mit offiziellen Trompetenklängen empfangen. Silvia Kiser von der Werkstatt Hüetli und Iris Flüeler von Insieme Unterwalden begrüssten das fasnächtliche Oberhaupt. Bevor das Wort an den Zunftmeister übergeben wurde, gab es als Dankeschön für das OK ein lautes «Zigi Zagi Hoi».
«Es freut mich ausserordentlich, dass ihr unser Motto übernommen habt. Da der Frühling meine Lieblingsjahreszeit ist, habe ich euch ein Geschenk mitgebracht», freute sich der Zunftmeister in seiner Rede. Die bunten Blumensocken, die von den Zünftlern verteilt wurden, stiessen auf grosse Begeisterung und werden bestimmt auch im Alltag für Frühlingsgefühle sorgen. Und dann dauerte es nicht lange, bis wieder das Tanzbein geschwungen wurde: alleine, zu zweit oder mit der nächsten Polonaise, die vorbeischlängelte. Ein Abend, so abwechslungsreich wie ein ganzes Jahr, voller Lebensfreude und Gemeinschaft. (zvg)




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