Die Gemeinde Horw schreibt einen Fotowettbewerb aus. Die Einwohnerinnen und Einwohner sollen «den Spuren der Zeit» nachgehen, wie die Gemeinde auf ihrer Website informiert. Der Wettbewerb ist Teil eines Legislaturprojekts, mit welchem die Siedlungsentwicklung wissenschaftlich aufgearbeitet werden soll. Markus Furrer, emeritierter Professor für Geschichte und Geschichtsdidaktik, wird den wissenschaftlichen Bericht voraussichtlich bis Ende 2026 vorlegen. Auslöser dafür war ein Postulat des ehemaligen Einwohnerrates Urs Steiger (L20). Horw ist stark gewachsen: Um 1900 lebten in der Gemeinde rund 1700 Einwohnerinnen und Einwohner, im Jahr 2000 bereits über 12'000. Heute sind es beinahe 16'000.
Der Fotowettbewerb startet im April und läuft während eines Jahres. Die besten Aufnahmen werden quartalsweise von einer fünfköpfigen Jury der Kunst- und Kulturkommission prämiert und im Gemeindeblatt «Blickpunkt» veröffentlicht, wie die Gemeinde schreibt. Für das Quartal bis zum 30. Juni sucht die Gemeinde Fotos zu den drei Themen Natur, Nachbarschaft und Bauten. Gesucht seien Bilder, «die das Leben in Horw und seine Entwicklung kreativ darstellen». Die besten Fotos werden zudem im Frühling 2027 in einer Ausstellung gezeigt. (spe)

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