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Luzern

Horw muss nächstes Jahr über zwei Millionen Franken mehr in den Finanzausgleich zahlen, dafür profitiert Emmen

2022 werden im innerkantonalen Finanzausgleich 157,3 Millionen Franken umverteilt. Das sind drei Millionen Franken mehr als dieses Jahr.
Die Gemeinde Horw, hier die Halbinsel, muss nächstes Jahr tiefer in die Tasche greifen.
(Eveline Beerkircher (23. Juli 2020))

Alexander von Däniken

Solidarität hat viele Gesichter. Eines ist der Finanzausgleich des Kantons Luzern. Kanton und Gebergemeinden finanzieren den Luzerner Finanzausgleich 2022 im Umfang von rund 157,3 Millionen Franken. 109,7 Millionen Franken werden vom Kanton getragen, rund 47,6 Millionen Franken von den ressourcenstarken Gebergemeinden. Dies gab das Finanzdepartement am Dienstag bekannt.

Für die einzelnen Gemeinden bedeutet diese Umverteilung je nach Ausgangslage ein Zustupf oder eine Abgabe. Letzteres betrifft zum Beispiel Horw. Die Gemeinde mit einem attraktiven Steuerfuss von 1,45 Einheiten hat dieses Jahr noch knapp 4,4 Millionen Franken in den Finanzausgleich einbezahlt. Nächstes Jahr werden es knapp 6,3 Millionen Franken sein. Grösste Zahlerin bleibt die Gemeinde Meggen. Mit einem Steuerfuss von 0,95 Einheiten zahlt sie nächstes Jahr rund 8,3 Millionen Franken in den Topf; dieses Jahr waren es rund 8,1 Millionen. 23 Gemeinden zählen 2022 zu den Gebern, eine weniger als dieses Jahr: