Für das Jahr 2027 veranschlagt Hochdorf ein Minus von 442’000 Franken. Das ist rund zwei Millionen Franken besser als im Vorjahresbudget, dennoch bleibt die finanzielle Lage angespannt. Die Kosten steigen laut der Botschaft etwa bei der Verwaltung, der Bildung und im Bereich Gesundheit und Soziales, insbesondere aufgrund höherer Pflegekosten. Demgegenüber erhält Hochdorf mehr aus dem Finanzausgleich (7,3 Millionen) sowie OECD-Gelder (3,1 Millionen). Der Steuerfuss soll wie bisher bei 1,90 Einheiten bleiben.
Die Investitionsausgaben betragen im nächsten Jahr 7,4 Millionen Franken. Geplant sind Ausgaben für die Schulinfrastruktur, fürs Kulturzentrum Braui sowie für einen neuen Steg beim Seebad Baldegg. Zudem werde der Bushof Ost realisiert und die Entwicklung des Südiareals vorangetrieben.
Die Bevölkerung stimmt am 29. November über das Budget 2027 ab. Ebenfalls an die Urne kommt ein Baurechtsvertrag mit dem Pflegeheim Residio AG, bei dem die Gemeinde Hauptaktionärin ist. Für die Realisierung des Ersatzneubaus «Haus Süd» auf dem Areal Rosenhügel benötigt die Residio AG eine zusätzliche Fläche von rund 5700 Quadratmetern, die der Gemeinde gehört. Dafür soll ein Baurecht mit einer Laufzeit von 99 Jahren begründet werden.
Orientierungsversammlung am 16. November, Braui, 19 Uhr.



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