Gesundheit

Hitzetage: Das macht die Spitex Uri – und diese Tipps gibt sie der Bevölkerung

Mit den steigenden Temperaturen wächst das Risiko für gesundheitliche Beschwerden. Die Spitex Uri setzt deshalb auf gezielte Präventionsmassnahmen und Hitzekonzepte.
Eine Mitarbeitende der Spitex Uri im Einsatz.
Bild: Valentin Luthiger/zvg

Die heissen Sommertage fordern alle und stellen insbesondere ältere, chronisch kranke und pflegebedürftige Menschen vor grosse gesundheitliche Herausforderungen. Gleichzeitig sind auch die Mitarbeitenden in der Pflege und Hauswirtschaft während ihrer Touren mit dem Fahrzeug und in warmen Wohnungen hohen Temperaturen ausgesetzt.

Spitex Uri hat ihre Mitarbeitenden mit gezielten Hinweisen sensibilisiert, um das Risiko hitzebedingter Beschwerden deutlich zu reduzieren. Insbesondere ausreichende Trinkpausen und regelmässige Erholungsphasen tragen dazu bei, ihre Gesundheit zu schützen.

Bei den Klientinnen und Klienten der Spitex Uri steht die Prävention im Vordergrund mit der Abgabe eines Flyers «Drei goldene Regeln für Hitzetage» des Bundesamtes für Gesundheit (BAG). Während der Hausbesuche achten die Mitarbeitenden darauf, dass ausreichend getrunken wird, Wohnräume möglichst kühl bleiben und erste Anzeichen einer Überhitzung früh erkannt werden. Dazu gehören etwa Schwindel, Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Verwirrtheit. Da ältere Menschen häufig ein vermindertes Durstgefühl haben, erinnern die Mitarbeitenden bei ihren Einsätzen die Klientinnen und Klienten regelmässig daran, zu trinken, und unterstützen sie mit einfachen Massnahmen wie dem richtigen Lüften der Wohnräume.

Auf gefährdete Menschen achten

Dank der regelmässigen Besuche erkennen Spitex-Mitarbeitende Veränderungen des Gesundheitszustands oft frühzeitig. Sie können rasch reagieren, Angehörige oder die behandelnden Ärztinnen und Ärzte informieren und so dazu beitragen, gesundheitliche Komplikationen oder Spitaleintritte möglichst zu vermeiden.

Hitzeschutz ist ein wichtiger Bestandteil einer vorausschauenden ambulanten Pflege und Betreuung. «Hitzeschutz beginnt oft mit einfachen Massnahmen», sagt die Leiterin Kerndienste & Fachbereiche, Silvia Kiser. «Bei der Spitex Uri setzen wir deshalb auf Aufmerksamkeit und eine enge Zusammenarbeit mit Klientinnen und Klienten, Angehörigen sowie unseren Mitarbeitenden.» Gemeinsam lasse sich viel dazu beitragen, die Gesundheit und das Wohlbefinden besonders gefährdeter Menschen auch an heissen Sommertagen zu schützen, ist sie überzeugt.

Spitex Uri bittet zudem Angehörige, Nachbarinnen und Nachbarn, während Hitzeperioden regelmässig nach älteren oder alleinlebenden Menschen zu sehen. Oft genügt bereits ein kurzer Besuch oder ein Telefonanruf, um sicherzustellen, dass genügend getrunken wird und es der betroffenen Person gut geht. (zvg)

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