Erstmals führte Präsident Emanuel Käch durch die Versammlung. In seinem Rückblick sprach er von einem intensiven Verbandsjahr mit politischen und fachlichen Schwerpunkten, wie der Medienmitteilung des Verbands zu entnehmen ist. Der Hauseigentümer Verband (HEV) Nidwalden zählt aktuell knapp 2800 Mitglieder und vertrete damit über 40 Prozent der Wohneigentümer im Kanton. Besonders gefragt bleibe die kostenlose Rechtsberatung, die weiterhin stark genutzt wird.
Im politischen Fokus stand im vergangenen Jahr die Abstimmung zum Eigenmietwert. Das Ja von 57,7 Prozent werte der Verband als wichtiges Signal zugunsten des privaten Eigentums. «Das Ergebnis zeigt, dass das Wohneigentum in der Bevölkerung breit abgestützt ist», wird Käch zitiert. Gleichzeitig zeichnete sich mit der neuen Immobilienbewertung im Kanton ein weiteres zentrales Thema ab. Anlässlich des Herbstanlasses hatten Fachreferate zu zahlreichen Fragen geführt. Der HEV wurde dabei von Mitgliedern aufgefordert, sich aktiv für tragbare Lösungen einzusetzen.
Austausch mit Fachpersonen zentral
Neben der politischen Arbeit organisierte der Verband mehrere Veranstaltungen. Dazu gehörten die Generalversammlung im Frühling, eine Podiumsdiskussion zum Eigenmietwert sowie der Herbstanlass zur Immobilienbewertung. Der Austausch mit Fachpersonen und Mitgliedern bleibe für den Verband ein zentrales Element.
Die statutarischen Geschäfte seien ohne Gegenstimmen genehmigt worden. Die Jahresrechnung wurde verabschiedet und dem Vorstand Décharge erteilt. Auch das Budget für das kommende Jahr fand Zustimmung.
Personell setzt der HEV Nidwalden auf Kontinuität. Die bisherigen Vorstandsmitglieder Karin Bieri-Risi, Marlène Bernardi und Rafael Bossard wurden bestätigt. Neu in den Vorstand gewählt wurde Anna Schneeberger aus Ennetbürgen. Als Revisor wurde Walter Niederberger wiedergewählt.
Nähe zu Mitgliedern stärken
Nach zehn Jahren im Vorstand wurde Mirjam Vonwil verabschiedet. Der Verband würdigte ihr langjähriges Engagement, insbesondere im organisatorischen Bereich.
Zum Abschluss der Versammlung sprach Markus Meier, Direktor des HEV Schweiz. In seinem Referat ging er auf aktuelle Entwicklungen auf nationaler Ebene ein und ordnete die Bedeutung des Wohneigentums im politischen Umfeld ein.
Der HEV Nidwalden arbeitet derzeit an einer Weiterentwicklung seiner Strategie, wie es zum Abschluss der Mitteilung heisst. Ziel sei es, die Anliegen der Wohneigentümer weiterhin wirksam zu vertreten und die Nähe zu den Mitgliedern zu stärken. (zvg)


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