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Stadt Luzern

Helvetiaplatz und Waldstättergärtli verbinden? Stadtrat will das prüfen, aber es dauert

Per Postulat forderte die SP, den betreffenden Strassenabschnitt autofrei zu machen und die beiden Parks städtebaulich zu verbinden.
Die Kreuzung Waldstätterstrasse und Kauffmannweg soll nach Wünschen der SP autofrei werden.
Bild: Boris Bürgisser (Luzern, 16. 12. 2024)

Ende Jahr soll in der Luzerner Neustadt der Abschnitt der Waldstätterstrasse vor der Migros entsiegelt werden: Es entsteht ein kleines Pärkli. Per Postulat forderte die SP im Stadtparlament, dass das künftige Pärkli mit dem Helvetiaplatz städtebaulich verbunden werden soll: Dazu sollte der Abschnitt des Kauffmannwegs zwischen Moos- und Waldstätterstrasse autofrei und aufgewertet werden.

Nun liegt die Antwort des Stadtrats vor. Er nimmt das Postulat teilweise entgegen. «Kurz- und mittelfristige Überlegungen zum Verkehrsregime» seien denkbar, ebenso könne eine Sperrung des Kauffmannwegs für den motorisierten Individualverkehr (MIV) geprüft werden.

Aber: Eine solche Überprüfung ist frühestens Ende 2026 möglich. Denn aktuell erarbeiten die Behörden «Standards für Autoparkplätze in der Stadt Luzern» : Dieser Planungsbericht soll bis Ende Jahr vorliegen. Gleichzeitig läuft seit Mai ein einjähriger Test für ein neues Verkehrsregime an der Winkelriedstrasse .

Im Rahmen der Schaffung von sogenannten Klimaquartieren , also Quartiere möglichst ohne MIV, wird auch das Gebiet Neustadt-West bearbeitet. In diesem Zusammenhang könne auch die städtebauliche Verbindung des Helvetiaplatzes mit der Waldstätterstrasse erfolgen. Die Stadt werde die Forderungen im Postulat «ergebnisoffen» prüfen. (gwa)

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