Nidwalden

Hauseigentümerverband Nidwalden kritisiert Eingriff ins Eigentumsrecht

Der HEV bezeichnet an seiner GV den von National- und Ständerat beschlossenen Geschäftsmieterlass als willkürlich und ungerecht.
Toni Niederberger bleibt Präsident des Hauseigentümerverbandes Nidwalden. (Bild: Kurt Liembd (Ennetbürgen, 2. Mai 2018))

(unp) Der National- und Ständerat habe eine Zwangsregelung über den Geschäftsmieterlass während des Lockdowns beschlossen, hiess es an der GV des Hauseigentümerverbands HEV Nidwalden, die coronabedingt am Dienstag im kleinen Rahmen abgehalten wurde. «Dieser Zwangseingriff ins Eigentumsrecht der Hauseigentümer wird vom HEV als willkürlich und ungerecht abgelehnt», schreibt der Verein in einer Mitteilung.

Über 580 der 2700 Mitglieder nahmen schriftlich an Abstimmungen und Wahlen teil. Mirjam Vonwil (Beckenried), Beat Stauffer (Buochs) und Andreas Grebhan (Ennetbürgen) wurden für weitere zwei Jahre als Vorstandsmitglieder bestätigt. Als Präsident wurde Landrat Toni Niederberger (Stans) wiedergewählt. Als Nachfolgerin für André Britschgi nimmt die Rechtsanwältin Christina Amstutz (Stans) Einsitz im Vorstand. Die Aufgaben des Rechnungsrevisors übernehmen weiterhin Bruno Murer von Buochs und Walter Niederberger von Wolfenschiessen.

Kassierin Silvia Ruess konnte einen Gewinn von rund 11'000 Franken verbuchen, dies bei Einnahmen von rund 158'000 Franken und Ausgaben von 147'000 Franken.

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