Besonders in ländlichen Regionen ist der Mangel an Hausärztinnen und Hausärzten spürbar. Laut des Kantons Luzern brauche neue Versorgungsmodelle, um die medizinische Grundversorgung weiterhin gewährleisten zu können. In einem Pilotprojekt in Aesch wurde nun erstmals eine Pflegeexpertin APN («Advanced Practice Nurse» - eine Pflegefachperson mit akademischer Weiterbildung) erfolgreich in einer Hausarztpraxis eingesetzt.
Das Team bestand aus einer Pflegeexpertin APN, einer Hausärztin sowie Praxiskoordinatorinnen und Praxisassistentinnen. In Zukunft könnten mit diesem Versorgungsmodell Hausärztinnen und Hausärzte entlastet werden. Zudem sei der Pflegeberuf dank dieser neuen Weiterbildungsmöglichkeit attraktiver geworden. Dieses Versorgungsmodell wird nach dem vielversprechenden Projekt in Aesch in vier weiteren Hausarztpraxen ausgeweitet. Ziel dabei sei ein allgemeines «Luzerner Modell». (egr)
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