
Hannah Schmieg, Oberärztin Palliative Care am Luzerner Kantonsspital (Luks), ist seit dem 1. Januar 2026 Mitglied der Nationalen Ethikkommission im Bereich der Humanmedizin (NEK). Das teilt das Luks am Freitag mit.
Schmieg gilt als «ausgewiesene Expertin für komplexe ethische Fragestellungen im Gesundheitswesen». Sie absolvierte ein Masterstudium in Medizinethik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz sowie den Master of Advanced Studies «Philosophie + Medizin» an der Universität Luzern. Ferner ist sie zertifizierte Ethikberaterin im Gesundheitswesen und zertifizierte Koordinatorin für Ethikberatung. Ihre wissenschaftliche Tätigkeit am Institut für praktische Gesundheitsethik der Stiftung Gesundheitskompass in Zürich sowie ihre Dozententätigkeit an der Medizinischen Fakultät der Universität Zürich und der Universität Luzern im Bereich Ethik ergänzen ihr akademisches Profil.
Ihr Studium der Humanmedizin an der Albert-Ludwig-Universität in Freiburg im Breisgau hat Hannah Schmieg 2014 abgeschlossen. Sie besitzt einen Facharzttitel in der Allgemeinen Inneren Medizin. Seit 2021 ist sie am Luks tätig, zunächst als internistische Oberärztin und seit 2022 als Oberärztin in der Palliativmedizin am Luks Luzern. Hannah Schmieg ist zudem Mitglied im Ethik-Forum des Luks, wie es weiter heisst.
Die Nationale Ethikkommission ist ein unabhängiges Expertengremium des Bundes. Sie informiert über den aktuellen medizinischen Forschungsstand und analysiert ethische Herausforderungen sowie gesellschaftliche Auswirkungen biomedizinischer Entwicklungen. Zudem fördert sie die öffentliche Diskussion zu ethischen Fragen im Bereich der Humanmedizin und erarbeitet Stellungnahmen sowie Empfehlungen für Bundesrat, Parlament und Öffentlichkeit. (stg)


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