Unter dem Slogan «Ablenkung kann töten» haben die sechs Polizeikorps in der Zentralschweiz vom 28. April bis 18. Mai gezielte Kontrollen durchgeführt. Dabei wurden 44 Personen angezeigt, hauptsächlich weil sie das Handy während der Fahrt bedient haben, etwa indem sie Nachrichten schrieben. Zudem erhielten rund 500 Personen eine Busse, weil sie ohne Freisprechanlage telefonierten. Betroffen waren vor allem Autofahrer, aber auch über 20 Töffli- und Velofahrer wurden gebüsst.
Die Resultate seien ernüchternd, schreiben die Zentralschweizer Polizeikorps in einer Medienmitteilung. Die Polizeikorps der Zentralschweiz weisen mit Plakaten und Social Media erneut auf die Gefahr hin, dass Ablenkung im Strassenverkehr tödlich enden kann.
Die Polizei rät, ablenkende Tätigkeiten zu vermeiden, den Blick jederzeit auf das Verkehrsgeschehen zu richten und das Navigationsgerät vor der Fahrt zu programmieren. «Verzichten Sie insbesondere auf das Lesen und Schreiben von SMS sowie aufs Telefonieren am Steuer, weder mit dem Handy noch mit der Freisprechanlage», heisst es weiter. Bei dringenden Angelegenheiten solle man an einem sicheren Ort anhalten. (rem)



Kommentare
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien, die Kommentare werden von uns moderiert.
Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben.