An der Gemeindeversammlung von Gurtnellen haben die Stimmberechtigten am Mittwochabend die Jahresrechnung 2025 genehmigt. Diese schliesst bei Einnahmen von rund 2,9 Millionen Franken und Ausgaben von rund 2,84 Millionen Franken mit einem Ertragsüberschuss von 51’867 Franken ab. Budgetiert gewesen war ursprünglich ein Aufwandüberschuss von rund 221’000 Franken.
Zum besseren Ergebnis beigetragen haben laut Gemeinderat unter anderem höhere Einnahmen bei den Einkommens- und Gewinnsteuern sowie Mehreinnahmen aus dem kantonalen Ressourcenausgleich. Gleichzeitig fielen verschiedene Ausgaben tiefer aus als erwartet. Die Nettoinvestitionen beliefen sich auf rund 176’000 Franken. Trotz des positiven Abschlusses wies der Gemeinderat darauf hin, dass anstehende Projekte die Gemeindefinanzen künftig belasten werden.
Sitze bleiben vakant
Im Rahmen der Wahlen wurden mehrere Behördenmitglieder für die Amtsperiode 2027/28 bestätigt. Weiterhin vakant bleiben zwei Sitze im Gemeinderat. Auch für die Rechnungsprüfungskommission konnte bislang noch kein neues Mitglied gefunden werden.
Ein weiteres Thema war die Zukunft der Kreisschule Urner Oberland (KSUO). Die zuständige Arbeitsgruppe stellte ihre Vision für die kommenden zehn bis fünfzehn Jahre vor. Demnach wird eine Zusammenlegung der drei Schulstandorte Göschenen, Wassen und Gurtnellen in Gurtnellen favorisiert. Dafür müssten die Schulanlagen in Gurtnellen saniert werden.
Unter Verschiedenes informierte der Gemeinderat zudem über verschiedene laufende Projekte, darunter die Sanierung der Arnistrasse, die Erneuerung eines Abschnitts der Dorfstrasse sowie Abklärungen zur Parkplatzbewirtschaftung auf dem Gemeindegebiet. (rwi/zvg)


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