Luzerner Feinschmeckerinnen und Feinschmecker waren ziemlich traurig, als Spitzenkoch Oscar de Matos und seine Partnerin Nadine Baumgartner im vergangenen Jahr nach einem Abstecher nach Süddeutschland zwar in die Schweiz zurückkehrten – allerdings nicht nach Luzern, wo sie zuvor viele Jahre im «Maihöfli» gewirkt hatten, sondern nach Zürich.
Nun gibt's Good News: Die beiden sind ab voraussichtlich Mitte April wieder in der Stadt Luzern tätig. Sie übernehmen das Café-Restaurant «Mardi Gras» an der Burgerstrasse in der Kleinstadt, wie der Gourmetführer Gault Millau online berichtet. «Wir freuen uns wirklich sehr, es fühlt sich an wie nach Hause gekommen», so de Matos.
Eigentlich hatten de Matos und Baumgartner vor, in Zürich zu bleiben. Doch gemäss dem Artikel sei nicht das Richtige darunter gewesen. Als sie vernahmen, dass das «Mardi Gras» frei wird, hätten sie sich beworben und der Deal sei innert weniger Tage zustande gekommen. Der langjährige «Mardi Gras»-Betreiber Meda Abeida geht Ende März in Pension.
Platz für maximal 30 Gäste
Gemäss dem Bericht werden sie das «Mardi Gras», das aus zwei Lokalen besteht, weiterhin zweigleisig betreiben – jenes Lokal rechts, von der Strasse aus gesehen, bleibt ein Café mit unveränderter Inneneinrichtung sowie Barbetrieb an drei Abenden pro Woche, jenes links wird zum Restaurant. Hierfür planen de Matos und Baumgartner den Einbau einer offenen Küche. Insgesamt sollen maximal 30 Gäste Platz finden. In diesem Lokal wollen sie ein komplett neues Innendesign umsetzen.
Auf den Teller kommen laut Gault-Millau «typische Oscar-Gerichte», aber etwas einfacher umgesetzt und zum Teilen am Tisch. Er wird demnach auch in Zukunft viel Fermentieren – «vielleicht gibt's auch mal ein gereiftes Stück Côte de Boeuf oder gereiften Tuna». (hor)

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