Ennetbürgen

Grüne und Mitte stehen hinter Schulareal-Vorlage

Die beiden Ortsparteien weisen darauf hin, dass es in der Abstimmung erst um die Planung gehe und nicht um einen Baukredit.

«Ennetbürgen hat in den letzten Jahren kaum in seine Infrastruktur investiert», schreiben die beiden Parteien Mitte und Grüne in einer gemeinsamen Mitteilung. Beim Schulareal würden sich die Folgen zeigen: «Die Klassen werden mehr, die Gebäude älter, die Provisorien stehen bereits. Ein Nein löst keines dieser Probleme, sondern verschiebt sie nur, und Warten macht nichts billiger.» Die Vorlage nehme die Anliegen der Kritiker bereits auf: «Über die Objektkredite für den Bau stimmt die Bevölkerung erst 2028 ab und behält so bei jedem Schritt das letzte Wort.»

Bei der Steuerfrage zeige sich ein Widerspruch, schreiben die beiden Parteien weiter. «Die Gegner kritisieren fehlende Angaben zu den Steuerfolgen, bekämpfen aber genau den Kredit, der diese Zahlen liefert. Mitte und Grüne sagen es offen: Eine moderate Anpassung des Steuerfusses ist wahrscheinlich, und Ennetbürgen bleibt auch dann steuerlich sehr attraktiv.»

Verlässliche Zahlen statt Schätzungen mit 20 Prozent Unschärfe liefere erst die Planung. Die Bevölkerung sehe sie vor dem Baukredit schwarz auf weiss. Ein Nein hätte zudem einen hohen Preis, sind Mitte und Grüne überzeugt. «Die Schulhausplanung würde wieder bei null beginnen, nachdem bereits genug Zeit verloren gegangen ist.» Ennetbürgen brauche Fortschritt, gerade bei der Schule. Wer Klarheit über die Kosten wolle und nicht nur ein steuerlich attraktives Ennetbürgen, sondern auch eines mit zukunftsgerichteter Infrastruktur, sage Ja. Mitte und Grüne empfehlen am 27. September ein Ja zum Planungskredit. (zvg)

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