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Luzerner Kantonsspital

In Luzern steigen die Grippefälle an

Die Grippe kursiert früher als in anderen Jahren. Das spürt man auch am Luzerner Kantonsspital.
Typische Symptome für eine Grippe sind plötzlich auftretendes hohes Fieber, Schüttelfrost, Husten, Hals- und Schluckweh, Kopfschmerzen, Schmerzen in Muskeln und Gelenken, aber auch Schnupfen, Schwindelgefühl und Appetitverlust.
Bild: Keystone

Fieber, Gliederschmerzen und laufende Nase - die Grippewelle mit ihren Influenza-Viren ist in diesem Winter früh angerollt. Am Luzerner Kantonsspital (Luks) führt die steigende Zahl an Erkrankten zu einer zusätzlichen Beanspruchung des Spitalbetriebs. Die Kapazitäten reichen jedoch aus, um dies zu bewältigen, wie ein Luks-Sprecher der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte.

Das Patientenaufkommen am Luks sei höher als gewöhnlich, man sei aber auf die Situation vorbereitet. Der bisherige Verlauf der Grippesaison unterscheide sich laut dem Sprecher nicht wesentlich von früheren Jahren – einzig der frühere Start falle auf.

Als Vorsichtsmassnahme wurde die Maskenregelung am Spital ausgeweitet. Schutzmasken sind nun nicht nur bei Erkältungsanzeichen Pflicht, sondern generell in klinischen Bereichen. Diese Vorgabe gilt ebenfalls für Besucherinnen und Besucher mit direktem Kontakt zu Patientinnen und Patienten. Ziel sei es, besonders gefährdete Personen besser zu schützen.

Landesweit zeigt sich ein deutlicher Anstieg der Influenza-Fälle. Nach Angaben des Bundesamts für Gesundheit (BAG) hat sich die Zahl der gemeldeten Erkrankungen im Vergleich zum Vorjahr beinahe verdoppelt, wie das BAG am Mittwoch mitteilte. (rem)

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