Stadt Luzern

«Enorme Risiken für Umwelt und Klima»: Aktivisten protestieren gegen Tiefseebergbau

Projektion auf dem Wasserturm in Luzern: Mitglieder von Greenpeace haben am Donnerstag eine unbewilligte Protestaktion durchgeführt.
Der pinke Tintenfisch als Symbol des Protests: Greenpeace prangert den Tiefseebergbau an.
Bild: Michael Calabro

Gegen 21.30 Uhr am Donnerstag wurden auf den Wasserturm in Luzern Bilder und Videos projiziert. Darauf zu sehen war unter anderem ein Bild des US-Präsidenten Donald Trump sowie der Name der Schweizer Firma Allseas mit Sitz im Kanton Freiburg, die sich im Tiefseebergbau engagiert. Ebenfalls zu lesen war die Botschaft: «Stoppen wir sie! Finger weg vom Tiefseebergbau!» Hinter der unbewilligten Aktion standen Aktivistinnen und Aktivisten der Umweltschutzorganisation Greenpeace.

Die Umweltschutzorganisation wirft Donald Trump vor, internationales Recht zu brechen.
Bild: Michael Calabro

Gemäss Mitteilung von Greenpeace will Allseas als wichtigste Partnerin der kanadischen The Metals Company (TMC) «ohne Erlaubnis der International Seabed Authority (ISA) mit Tiefseebergbau starten». Der internationalen Meeresbodenbehörde gehören mehr als 170 Staaten an. Basierend auf einem US-Gesetz wolle US-Präsident Donald Trump den Tiefseebergbau erlauben, was internationalem Recht widerspreche. Bergbau in der Tiefsee berge «enorme Risiken für Umwelt und Klima», Eingriffe in diese Ökosysteme seien gemäss Greenpeace verheerend. (gwa)

Die Protestaktion fand in den vergangenen Tagen in verschiedenen Städten statt, so etwa in Basel am Rheinufer.
Bild: zvg
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