Das Areal der ehemaligen Mosterei Granador beim Bahnhof Hitzkirch liegt seit vielen Jahren brach. Ein neues Quartier mit rund 270 Wohnungen sowie Gewerbe- und Dienstleistungsflächen soll dem Gebiet neues Leben einhauchen. Vor drei Jahren hat die Bauherrschaft, die Sayano Family Office AG mit Sitz in Zug, die Pläne publik gemacht und das Siegerprojekt eines Studienauftrags präsentiert . Seit dieser Woche nun liegt der Gestaltungsplan bis am 9. Dezember öffentlich auf.
Laut einer Mitteilung soll das seit Jahren zwischengenutzte, rund 35'000 Quadratmeter grosse Industrieareal dereinst «ein lebendiger und identitätsstiftender Ort» werden. Die neue Siedlung, die sich über die Gemeinden Ermensee und Hitzkirch erstreckt, nehme auch Bezug zur industriellen Vergangenheit und überführe diese in attraktive Wohn- und Lebensräume.
Gemäss der Mitteilung haben das Planungsteam sowie die Standortgemeinden das Projekt der Nachbarschaft an einem Infoanlass vorgestellt. Diese habe es grundsätzlich positiv beurteilt. Fragen habe es insbesondere zur Erschliessung und zum Verkehr rund ums Areal gegeben. Laut den Planern wird das Verkehrsaufkommen im neuen Quartier eher weniger hoch ausfallen als im Vergleich zur Zeit, als die 2005 geschlossene Mosterei noch in Betrieb war. ( rbi )

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