Die knapp 130 angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmer – so viele wie noch nie – stellten sich der Herausforderung, die rund 70 Kilometer lange Strecke von Seelisberg bis auf den Gotthardpass zu bewältigen. Der Anlass hat sich längst zu einem festen Bestandteil der Urner Wandersaison entwickelt und begeistert Jahr für Jahr mit einer Kombination aus Bewegung, Naturerlebnis und Kameradschaft, schreibt das OK.
In den frühen Morgenstunden am Samstag fiel der Startschuss für den diesjährigen Gotthardmarsch. Bereits zu Beginn herrschten sommerliche Temperaturen, welche die Vorfreude auf die bevorstehende Herausforderung zusätzlich steigerten.
Vom Ufer des Urnersees über das Reusstal, die Schöllenen hinauf bis in die alpine Bergwelt auf der Gotthardpasshöhe bot die Route immer wieder neue Perspektiven auf die vielfältige Landschaft des Kantons. Rund zwei Drittel der Teilnehmenden reisten von ausserhalb des Kantons an und der Anteil an Frauen und Männern war in diesem Jahr praktisch ausgeglichen. Ein Zeichen dafür, dass der Gotthardmarsch längst weit über die Kantonsgrenzen hinaus Bekanntheit erlangt hat.
Es begann als Idee unter Wanderfreunden
Was vor über zwei Jahrzehnten als Idee unter Wanderfreunden begann, ist heute ein beliebter Anlass geworden. «Es freut mich, dass sich auch nach mehr als zwanzig Jahren immer wieder neue und junge Wanderinnen und Wanderer dieser Herausforderung stellen», wird Organisator Paul Dubacher zitiert.
Mehr als 20 Freiwillige sorgten mit ihrem Einsatz für einen reibungslosen Ablauf des Gotthardmarschs und unterstützten die Teilnehmenden entlang der gesamten Strecke. Neben Wanderleitung, Schlussläufer und ärztlicher Begleitung wurden auch Polizei, Sanität und Rega frühzeitig über die Route und den Zeitplan informiert.
Der nächste Gotthardmarsch wird am Samstag, 19. Juni 2027, durchgeführt. Auch dann stehen das gemeinsame Wandererlebnis, die beeindruckende Urner Bergwelt und die sportliche Herausforderung im Mittelpunkt. (zvg)


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