Die Diskussion zur Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» zeigte deutlich: Das Bevölkerungswachstum beschäftigt auch die GLP Uri. Eine starre Bevölkerungsgrenze ist aus ihrer Sicht aber die falsche Antwort auf reale Herausforderungen bei Infrastruktur, Wohnraum, Verkehr und Ressourcen. Die Initiative zielt aus Sicht der GLP Uri am Problem vorbei. «Die Initiative ist damit kein wirksames Steuerungsinstrument, sondern ein politischer Bumerang», heisst es in einer Mitteilung der Partei. Dementsprechend fiel der Entscheid für eine Nein-Parole einstimmig aus.
Auch die Änderung des Bundesgesetzes über den zivilen Ersatzdienst wurde intensiv diskutiert. Die GLP Uri hält fest, dass der Zivildienst eine wichtige gesellschaftliche Funktion erfüllt und weiterhin offenstehen muss für Personen, die den Militärdienst aus Gewissensgründen nicht leisten können. Gleichzeitig ist der Zivildienst aber als Ersatzdienst ausgestaltet und nicht als frei wählbare Alternative nach durchlaufener militärischer Ausbildung. Nach sorgfältiger Abwägung fasste die GLP Uri mit knapper Mehrheit die Ja-Parole. Ein Antrag auf Stimmfreigabe wurde abgelehnt. (zvg/MZ)


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