Die Ausstellung zum Gitschener Bienentag 2026 geht am Samstag, 26. September, mit einer Finissage zu Ende. Seit dem Sommer haben Hitze, Wind und Hagel die grossformatigen Fotografien von Nathalie Bissig sowie die Lehmskulpturen von Felix Stöckle und Florian Maritz sichtbar verändert. Diese Verwitterung ist Teil des Ausstellungskonzepts und soll den Wandel über die Monate hinweg sichtbar machen.
Die Finissage beginnt um 12 Uhr auf der Geissboden Alp. Die IG Maisander lädt zu einer Spurensuche durch die vergangenen Monate ein. Zum Auftakt spielen die Hermiseggler aus dem Kleintal, dazu gibt es Carlettis herbstliche Feuerküche. Auch die Performance «Healing Ritual – Livepainting» der Ostschweizer Künstlerin Lika Nüssli gehört zum Rückblick. «Was bleibt, sind Erinnerung und ein Bild», schreibt sie dazu. «Das Ende des einen wird zum Anfang des anderen.»
Rückblick aus Sicht der Wildbienen
Bei einem Spaziergang von der Geissboden Alp zur Betruf-Kapelle blickt der Wissenschaftler und Keramikkünstler Fabian von Mentlen auf Frühling und Sommer zurück – aus der Perspektive der Wildbienen. Sie sind seine Herzensangelegenheit. Dabei geht es auch um die Frage, wie die Tiere dieses Jahr mit dem sich verändernden Klima zurechtgekommen sind.
Um 15.30 Uhr folgt in der Kapelle ein musikalischer Kontrast. Die in Kairo geborene Musikerin Aya Metwalli bringt eine andere Klangwelt nach Gitschenen. Ihre Musik ist geprägt von der Geräuschkulisse der Stadt und verbindet elektronische Klänge mit intimen, reduzierten Momenten.
Zum Abschluss lädt die IG Maisander zur Ustrinkete mit Alpkäse und Gitschener Bergtee. (zvg/jfi)


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