Die Gemeinde Gisikon schliesst die Rechnung des Jahres 2025 mit roten Zahlen ab. Sie verzeichnet ein Minus von knapp 367'000 Franken. Budgetiert war ein tieferer Fehlbetrag von 273'000 Franken. Als Hauptgrund für die Abweichung gibt die Gemeinde höhere Kosten im Bereich der Bildung an. «Insbesondere steigende Lohnsummen und höhere Beiträge an die Kantonsschule sowie tiefere Einnahmen aus den Tagesstrukturen fallen ins Gewicht», heisst es in einer Medienmitteilung.
«Externe, nicht beeinflussbare Kostensteigerungen» hätten das Ergebnis geprägt. Dies, obwohl die Kosten in der Langzeitpflege tiefer und die Erträge durch Sondersteuern höher ausgefallen seien. «Die Eigenkapitalbasis bleibt solide», hält die Gemeinde fest. Allerdings werde der finanzielle Handlungsspielraum zunehmend durch gebundene Aufgaben eingeschränkt.
Im Bereich der Investitionen habe die Gemeinde im vergangenen Jahr rund 3,5 Millionen eingesetzt. Der grösste Teil sei auf die neue Sporthalle entfallen. Eröffnet wurde die Halle im Juni 2025. Seither werde sie intensiv genutzt und stelle einen «wichtigen Mehrwert für Schule und Bevölkerung» dar. Es handle sich um einen «grossen Meilenstein», hält die Gemeinde fest. (sma)

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