Sandra Monika Ziegler
Sandra Monika Ziegler
Sandra Monika Ziegler
Immer mehr Fasnächtler, Malterser, Auswärtige und Guuggerfans kamen auf dem Dorfplatz von Malters zusammen. Der offizielle Start wurde zwar auf 16 Uhr zum Fyrobigbier festgelegt, aber Tische und Bänke waren bereits am früheren Nachmittag gut besetzt. Bei eitlem Sonnenschein wurde gequatscht, gelacht und getrunken. Das müsse so sein: «Mer sind do zum dumm schnorre, eifach zum si, sech wider zgseh.» Der Krieg sei zwar nicht weg, aber für die nächsten Stunden würden sie ihn bewusst ausblenden. Damit waren die Befragten nicht allein.
So sei die Absage des Fasnachtsanlasses nie ein Thema gewesen. Organsisiert wird die Beizlifasnacht samt Monsterkonzert vom Motterirat zusammen mit den Guuggen Schädubrommer und Ämmeruugger. Obermotteri Maurus Lustenberger sagte: «Die aktuelle Lage gibt zwar allen zu denken, doch die Freude des Wiedersehens und auf das Festen überwiegt.» Die bundesrätlichen Lockerungen machten das Festen auf dem Dorfplatz – das bis zwei Uhr nachts dauerte, einfacher. Denn all die Abschrankungen konnten weggelassen werden und eine Kontrolle brauchte es auch nicht.
Ebenso wenig wie einen Grend. «Hauptsache du hast die Fasnacht im Grind», erklärte ein Motteri. Das Monsterkonzert eröffneten die Schädubrommer mit einem Eminem-Stück. Sie hatten die Aufmerksamkeit der Grossen. Und die Kleinsten vergnügten sich vor allem mit Seifenblasen. Die Stimmung am Montag war friedlich und fröhlich. Ein Fasnächtler sagte: «Endlich wieder Fasnacht! Wir mussten so lange warten und jetzt ist es so weit. Wir freuen uns bis in den Morgen und vergessen alle Sorgen.»



Kommentare
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien, die Kommentare werden von uns moderiert.
Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben.