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Ufhusen

Gemeindeinitiative verlangt Urnenabstimmung zur geplanten Deponie Engelprächtigen

Um die Deponie Engelprächtigen zu realisieren, braucht es eine Zonenplanänderung. Der Entscheid dazu soll nicht an der Gemeindeversammlung gefällt werden.

Über das Projekt der Deponie Engelprächtigen in Ufhusen soll die Bevölkerung nicht an der Gemeindeversammlung, sondern an der Urne befinden. Dies verlangt eine im August lancierte Gemeindeinitiative. Die Initianten sind der Meinung, dass die geplante Deponie ein gewagter Eingriff in die intakte Landschaft unmittelbar neben der Naturschutzzone «Chöli» sei.

Wie der Willisauer Bote (WB) berichtet , ist die Initiative mit 244 gültigen Unterschriften zustande gekommen. Der Gemeinderat werde an der nächsten Sitzung über das weitere Vorgehen befinden.

Die Engelprächtigen AG begrüsst die Gemeindeinitiative für eine Urnenabstimmung, wie sie in einer Mitteilung schreibt. Damit bestehe die Chance, mehr Leute vertieft zu informieren und die Vorteile der Deponie für Bevölkerung, Gewerbe, Natur und Gemeindefinanzen aufzuzeigen.

Das Unternehmen plant die Deponie Typ A und B für unverschmutzten Aushub und mineralische Bauabfälle im Gebiet Engelprächtigen auf Ufhuser Boden. Die dafür nötige Teilzonenplanänderung lag im vergangenen Frühling öffentlich auf. Gegen das Projekt gingen mehrere Einsprachen ein, darunter eine Sammeleinsprache (wir berichteten) . (sb)

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