An der Erstfelder Gemeindeversammlung vom Mittwoch, 4. Juni, werden sieben Geschäfte behandelt: die Jahresrechnungen der Gemeinde, des Spannort und der Gemeindewerke, die Abrechnungen über die Sanierung des öffentlichen Schutzraums Butzen sowie drei Einbürgerungsgesuche.
Die Rechnung der Gemeinde Erstfeld schliesst bei Aufwendungen von 14,947 Millionen Franken mit einem Gewinn von 622’512 Franken ab. Das schreibt die Gemeinde in einer Medienmitteilung. Für bestehende Verpflichtungen wurden Rückstellungen im Umfang von 465’000 Franken gebildet. Das gute Rechnungsergebnis erlaubt zusätzliche Abschreibungen von 600’000 Franken. Nach Vornahme der zusätzlichen Abschreibungen wird ein Gesamtergebnis von 11’991 Franken ausgewiesen. Dieser Gewinn wird dem Bilanzüberschuss gutgeschrieben.
Zum besseren Abschluss haben gemäss Medienmitteilung insbesondere die höheren Erträge aus dem Finanz- und Lastenausgleich und aus den Steuern geführt. Bei weiteren Positionen konnten ebenfalls Verbesserungen verzeichnet werden.
Gemeindewerke und «Spannort» mit Gewinn
Das Geschäftsjahr 2024 der Gemeindewerke Erstfeld schliesst mit einem Unternehmensgewinn von 2,925 Millionen Franken ab. Im Bereich Elektrizitätsversorgung resultiert ein Betriebsgewinn von 3,295 Millionen Franken. Dies ist gemäss Medienmitteilung einer rekordhohen Produktion in den Bocki-Kraftwerken sowie entsprechend hohen Erträgen aus dem Verkauf von Überschussenergie zu verdanken. Die Sparte Wasserversorgung erwirtschaftete einen Betriebsgewinn von 82’737 Franken. Der Umsatz des Dienstleistungsbereichs betrug 6,422 Millionen Franken. Es wurde ein Betriebsgewinn von 297’803 Franken erzielt.
Auch das Alters- und Pflegeheim Spannort schliesst mit einem positiven Ergebnis ab, wie aus der Medienmitteilung hervorgeht. Die Rechnung 2024 des Spannort weist bei einem Aufwand von 7,429 Millionen Franken einen Gewinn von 50’568 Franken aus. Budgetiert war eine ausgeglichene Rechnung. Verantwortlich für den besseren Abschluss seien mehrere Faktoren, wie es in der Mitteilung heisst. So konnten auf diversen Positionen Mehreinnahmen beziehungsweise Minderaufwendungen verzeichnet werden.
An der Gemeindeversammlung wird zudem über die Abrechnung zum Projekt «Bauliche Entwicklung Süd» informiert. Deren Gesamtkosten betrugen 896’705 Franken, womit der budgetierte Betrag von 33’294 Franken unterschritten wurde. Ebenfalls vorgelegt wird die Abrechnung über die Sanierung des öffentlichen Schutzraums Butzen (Bunker). Diese schliesst mit Nettokosten von 123’945 Franken ab, womit der Kredit um 6’054 Franken unterschritten wurde.
Der Versammlung werden die Einbürgerungsgesuche von Hans Baumann, Bürger von Wädenswil ZH, sowie Patricia und Klaudia Traykova, bulgarische Staatsangehörige, vorgelegt. «Die Prüfung der Gesuche hat gezeigt, dass die Voraussetzungen für eine Einbürgerung erfüllt sind», wie die Gemeinde in der Mitteilung schreibt. (eca)

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