Am Ostermontag, kurz vor 14 Uhr, wurde die Kantonspolizei Uri über einen Verkehrsunfall auf der Axenstrasse in Sisikon informiert. «Gemäss ersten Erkenntnissen fuhr der Lenker eines Autos mit italienischen Kontrollschildern auf der Axenstrasse in Fahrtrichtung Süd», schreibt die Kapo Uri in einer Mitteilung. Gleichzeitig fuhr der Lenker eines Zuger Autos mit Anhänger in Fahrtrichtung Nord.
Aus derzeit unklaren Gründen geriet das italienische Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn, wobei es zu einer seitlich-frontalen Kollision mit dem Fahrzeug aus dem Kanton Zug kam. Durch die Wucht des Aufpralls kollidierte das Fahrzeug mit italienischen Kontrollschildern zusätzlich mit einem parkierten Fahrzeug mit Urner Kontrollschildern.
Der Insasse des Fahrzeugs mit italienischen Kontrollschildern verletzte sich bei diesem Unfall laut Polizeiangaben erheblich, der Fahrzeuglenker des Fahrzeugs mit Zuger Kontrollschildern sowie drei Mitfahrende verletzten sich leicht. Sie alle wurden durch die Rettungsdienste in umliegende Spitäler gebracht. Die Urner Polizei weiter: «Es entstand ein Sachschaden von insgesamt rund 70'000 Franken. Aufgrund der Rettungs- und Räumungsarbeiten musste die Axenstrasse in beide Fahrtrichtungen für rund 45 Minuten gesperrt werden.»
Im Einsatz standen der Rettungsdienst des Kantonsspitals Uri, der Rettungsdienst Schwyz, die Feuerwehren Sisikon und Altdorf, der Samariterverein Sisikon, First Responder der AlpinMedic GmbH, ein lokales Abschleppunternehmen und die Kantonspolizei Uri.
Kurz darauf kam es am Axen zu einem weitereren Zwischenfall mit Auswirkungen auf den Strassenverkehr. Am 23. April, um kurz nach 14 Uhr, kam es im Bereich «Gumpisch» zu einem Steinschlag. Folgedessen musste die Axenstrasse umgehend gesperrt und die Fahrzeuge auf der Axenstrasse gewendet werden. Personen wurden keine verletzt. Sichergestellt waren die Zufahrten aus Richtung Süd bis zur Tellsplatte und aus Richtung Nord nach Sisikon und Riemenstalden. Es wurde empfohlen, die Signalisationen zu beachten und die gesperrte Axenstrasse grossräumig via Seelisbergtunnel und Luzern zu umfahren.
Im Einsatz standen auch in diesem Fall das Amt für Betrieb Nationalstrassen, Spezialisten des Bundesamts für Strassen, ein privater Sicherheitsdienst, die Kantonspolizei Schwyz, sowie die Kantonspolizei Uri. Spezialisten des Amts für Betrieb Nationalstrassen konnten nach dem Vorfall den Strassenkörper prüfen. Es mussten laut der Mitteilung der Urner Polizei geringfügige Belagsreparaturarbeiten ausgeführt werden. gh


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