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Sursee

«Fruchthof» kann Zwischennutzung um ein Jahr verlängern

Das Kulturhaus Fruchthof hat den bis Ende 2026 laufenden Mietvertrag mit der Landi Sursee verlängert.
Der «Fruchthof» in Sursee hat sich etabliert.
Bild: Boris Bürgisser
(Sursee, 23. 10.2025)

In Sursee hat sich der «Fruchthof» vom Neuling zum festen Bestandteil des Kulturlebens gemausert, der über die Städtligrenze hinaus bekannt ist. Das Kulturhaus im ehemaligen Landi-Gebäude direkt am Bahnhof soll nun bis mindestens Ende 2027 bleiben. Der Verein konnte mit der Mieterin Landi Sursee den Vertrag um ein Jahr verlängern.

Zurzeit befinden sich rund 30 Mietparteien im Haus. Der Verein betreibt zudem das Restaurant Fruchtstube sowie den Fruchttreff, einen Treffpunkt ohne Konsumationspflicht. Des Weiteren finden Veranstaltungen statt. 50 aktive Mitglieder haben seit dem Beginn der Zwischennutzung im Herbst 2024 unzählige Stunden in das Gebäude gesteckt.

Fruchtgöttis und -gottis stehen zur Seite

Um das Projekt noch breiter abzustützen, hat der Verein kürzlich 20 Persönlichkeiten aus Kultur, Politik und Wirtschaft zur Unterstützung gewonnen. Ein Fruchtgötti ist Jakob Lütolf, Präsident des Zentralschweizer Bauernbunds und Verwaltungsrat der Landi Sursee: «Ein toller Ort, wo tolle Leute tolle Ideen verwirklicht haben. Das muss man unbedingt gesehen haben!»

«Der Fruchthof hat meine ideelle Unterstützung zu 100 Prozent, weil wir mehr denn je Räume für Kreativität brauchen: als Kulturraum für Diskurs, Diskussion, Kunst und Kultur, offen für neue Perspektiven und Begegnungen», lässt sich Gianluca Pardini, Leiter Kultur und Sport Stadt Luzern, zitieren.

Auch Melanie Reber, Geschäftsleiterin Treibhaus Luzern, ist Fruchtgotti: «Ich unterstütze den Fruchthof, weil hier Kultur als offener Raum für Ideen und Vielfalt gelebt wird. Unterschiedliche Perspektiven treffen aufeinander, Neues darf entstehen und Kreativität bekommt Platz. Solche Orte braucht es für eine lebendige Gesellschaft.»

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