Am Samstag war internationaler Frauentag. In mehreren Schweizer Städten gab es deshalb Demonstrationen – so auch in Luzern. Die Teilnehmenden sind um 15.30 Uhr am Kapellplatz gestartet und über die Seebrücke via Bahnhofstrasse Richtung Bruchquartier gezogen. Schätzungsweise 700 Personen nahmen gemäss Mitorganisatorin Lea Frey daran teil. Durchgeführt wurde der Tag vom feministischen Streik Luzern.
«An der Laufkundgebung haben wir uns gegen Femizide ausgesprochen, unter dem Motto: ‹die Scham muss die Seite wechseln› (ein Satz von Gisèle Pelicot). Uns ist es wichtig, dass betroffenen Personen bewusst wird, dass nicht sie sich schämen müssen - sondern diejenige Person, die Gewalt ausübt», so die Organisatorinnen in einer Mitteilung. Sie solidarisieren sich mit Überlebenden und auch mit Menschen, die nicht die Möglichkeit haben, am 8. März auf die Strasse zu gehen. Gleichzeitig habe man auf Anlaufstellen für Gewaltbetroffene im Kanton Luzern aufmerksam gemacht.
Die Frauen – und einige Männer – machten Halt im Lindenpärkli. Dort gab es eine Rede von SP-Kantonsrätin Pia Engler. Geendet hat der Tag im Kulturzentrum Kubra am Freigleis mit einer Feier. (zfo)








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