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Uri

Leitungswechsel in der Seerose in Flüelen

Robert Walker, der seit 2014 die Seerose leitet, wird per 1. Mai in den Ruhestand treten. Unter seiner Führung hat sich das Pflegeheim als feste Grösse in der Langzeitpflege in Uri etabliert.
Robert Walker
Bild: zvg

Seit 2014 prägte Robert Walker die Entwicklung der Seerose entscheidend. «In einem kleinen, familiären Haus zeigte er täglich, wie vielfältig und anspruchsvoll das Aufgabenfeld einer Heimleitung tatsächlich ist», heisst es in einem Schreiben der Seerose. Robert Walker werde per 1. Mai die Leitung der «Seerose – begleitet im Alter» abgeben und in den wohlverdienten Ruhestand treten.

Seine Verantwortung reichte weit über die organisatorische Führung hinaus: Sie umfasste das Wohlergehen der Bewohnerinnen und Bewohner, die Umsetzung der Vorgaben des Gesundheitssystems, eine verantwortungsvolle Personalpolitik sowie die Sicherstellung wirtschaftlicher Stabilität und einer zeitgemässen Infrastruktur, heisst es im Schreiben.

Kontinuierliche Anpassungen gehörten in Betreuung und Pflege dazu – ebenso wie die Qualität der Verpflegung oder die Begleitung der Bewohnerinnen und Bewohner in individuellen Lebenssituationen und Krisen. All dies geschehe im anspruchsvollen Umfeld von Wirtschaft, Politik und Behörden und stets im Rahmen der Anforderungen der Langzeitpflege.

Keine leichte Aufgabe

Die Heimleitung trage damit Verantwortung für das Zusammenspiel sämtlicher Abläufe eines Pflegeheims – vom Alltag der Bewohnerinnen und Bewohner bis zur funktionierenden Infrastruktur – und dies unter den aufmerksamen Blicken vieler Anspruchsgruppen.

Diese Aufgabe sei alles andere als einfach. Dennoch fand Walker im Alltag immer wieder Zeit für persönliche Begegnungen – «auch einmal für ein Lied oder ein Tänzchen mit den Bewohnerinnen», heisst es im Schreiben.

Während seiner zwölfjährigen Leitung standen neben den anspruchsvollen Routineaufgaben auch aussergewöhnliche Herausforderungen im Fokus. Ereignisse wie die Corona-Pandemie, der schweizweit zunehmende Fachkräftemangel in der Pflege oder die Vorbereitung auf mögliche Strommangellagen stellten Pflegeheime vor völlig neue Anforderungen.

«Robert Walker meisterte diese Herausforderungen mit Besonnenheit, Fachkompetenz und grossem Engagement.» In enger Zusammenarbeit mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, dem Verwaltungsrat, den Angehörigen sowie den kommunalen Behörden gelang es ihm, die Seerose erfolgreich durch diese Zeit zu führen.

Unter seiner Leitung habe sich die Seerose als anerkanntes Haus mit einem festen Platz in der Langzeitpflege in Uri etabliert. (zvg)

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