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Hochwasserschutz Kleine Schliere

Finanzierung für Jahrhundertprojekt in Alpnach geregelt

Die Subventionsverfügung für das Hochwasserschutzprojekt Kleine Schliere in Alpnach liegt vor.

Im Dezember konnten die Aufträge für die Planungsarbeiten sowie für die Umwelt- und die bodenkundliche Baubegleitung für das Hochwasserschutzprojekt Kleine Schliere vergeben werden. Die Planer haben die Arbeiten für die weitere Planung und die Ausschreibung der Bauarbeiten im Januar gestartet. Mit Freude konnten die Mitwirkenden Mitte Februar die Subventionsverfügung des Bundesamtes für Umwelt Bafu zur Kenntnis nehmen, wie aus dem «Alpnacher Blettli» hervor geht.

Herbstidylle an der Kleinen Schliere.
Bild: Leserbild: Gregor Jakober

Damit ist der letzte Stein für die Realisierung des Projekts, die Finanzierung, abschliessend geregelt: Der Bund leistet wie erhofft einen Beitrag von 65 Prozent an die anrechenbaren Kosten. Der Kantonsbeitrag liegt damit bei 21,5 Prozent und die Restkosten der Gemeinde bei 13,5 Prozent. Gleichzeitig konnte auch eine erste Belegsabrechnung über alle aufgelaufenen Kosten seit 2006 mit dem Bund und Kanton gemacht werden. Die Beiträge sollten bis Ende April bei der Gemeinde eintreffen.

Die Bauarbeiten erfolgen ab Herbst. Sie beginnen parallel mit einer ersten Etappe im Teilprojekt Entlastungskorridor und in der Sanierung des Geschiebetriebkanals im Abschnitt Kantonsstrasse bis oberhalb Grundersteg. Im ersten Quartal 2026 starten dann auch die Arbeiten im Teilprojekt Entlastungsbauwerk. (MZ)

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