Der Obwaldner Ferienpass dauert vier Wochen. Die Aktivitäten für die 578 Kinder werden nicht nur vom Ferienpassteam und Freiwilligen getragen, sondern auch von Vereinen, Organisationen, Firmen, den Sarneraatal-Gemeinden, dem Kanton und Einzelpersonen, welche mit ihrer Unterstützung die Vielfalt des Ferienpasses ermöglichen. «Wir sehen es nicht als Selbstverständlichkeit, dass so viele unser Angebot mit Aktivitäten, persönlichem Engagement, Material und Finanzen mittragen», sagen die Verantwortlichen vom Freizeitzentrum Obwalden, «…und dennoch können wir bei jeder Durchführung darauf zählen, dass wir Unterstützung aus dem ganzen Kanton erhalten.» Das Kernteam des Ferienpasses bedankt sich dafür.
Die beiden Programmverantwortlichen Martina Ziegler und Jasmin von Wyl konnten mit viel Engagement wiederum ein tolles Ferienpassprogramm mit 300 Aktivitäten zusammenstellen, heisst es in der Mitteilung der Ferienpassleitung. Nebst den bekannten Rennern wie Speckstein schnitzen oder Aktivitäten mit Tieren und im Outdoorbereich haben neue Angebote den Weg ins Programm gefunden. So werden etwa Exkursionen über die Kantonsgrenze hinaus angeboten und es wird einen Discoabend geben, an dem im Ferienpass ausgebildete DJs «auflegen». In den Kreativateliers sind «Batik färben» und «Makramee knüpfen» eigentlich Angebote aus einem anderen Jahrzehnt, welche aber wieder sehr beliebt sind.
Über 80 Prozent der Wünsche erfüllt
Insgesamt soll das Programm Kinder dazu inspirieren, ihre Ferien aktiv, kreativ und gemeinschaftlich zu erleben. Es bietet eine Entdeckungsreise, welche neue Horizonte eröffnet, Talente weckt und den sozialen Zusammenhalt stärkt. So definierte es auch das Ferienpassteam an der ersten Sitzung im Frühjahr 2025.
Nachdem bei der Einteilung der Teilnehmenden zu den Aktivitäten 79 Prozent der Wünsche erfüllt werden konnten, hat sich das Programmteam nochmals an die Arbeit gemacht und insbesondere für sehr beliebte Themen weitere Plätze geschaffen. Dies war in vielen Bereichen durch das Mitwirken externer Personen möglich. Letztlich führte dies zu einer Erhöhung der optimalen Einteilung um 3 Prozente und gleichzeitig auch insgesamt zu einem grösseren Platzangebot.
Diesen positiven Umstand konnte das Team nun als Geschenk den Teilnehmenden weitergeben. Jedes Kind erhielt eine zusätzliche Aktivitätsteilnahme geschenkt und kann so in der Restplatzbörse noch eine weitere Aktivität aussuchen. Vielleicht die Gelegenheit, eine Leidenschaft, einen Horizont oder ein Talent zu entdecken. (zvg)



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