28.09.2026, 17:04 Uhr
updateAktualisiert: 28.09.2026, 17:24 Uhr
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Am frühen Montagmorgen hat sich in der Nordwand des Gross Ruchen auf rund 2'900 Metern Höhe ein Felssturz mit einem geschätzten Volumen von etwa 2'000 m³ ereignet, der eine bis ins Urner Reusstal sichtbare Staubwolke auslöste. Wie der Kanton Uri am Montag informiert, wird das hitzebedingte Schmelzen von unterirdischem Eis als Hauptursache vermutet; Menschen, Gebäude und Infrastruktur blieben unversehrt.
Während für das umliegende Alpgebiet derzeit keine Gefahr besteht und an der Abbruchstelle keine weiteren grossen Abbrüche erwartet werden, sind ähnliche Ereignisse weiterhin jederzeit möglich. Daher wird dringend davor gewarnt, die Ruchennordwand, die Ruchenchälen sowie den Bereich entlang des Hangfusses zu betreten. (luz)

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