An ihrer Parteiversammlung vom Donnerstagabend hat die Stadtluzerner FDP ihre Parolen für die Abstimmungen vom 28. September gefasst. Der Entscheid zur kommunalen Vorlage «Begrünte und autobefreite Quartiere für Luzern» der Jungen Grünen könnte deutlicher nicht sein: Die FDP fasste einstimmig den Beschluss zur Nein-Parole.
Mit der Initiative verlangen die Jungen Grünen, dass die Quartiere Bruch, Hirschmatt, Neustadt und Kleinmatt in Luzern «wo immer rechtlich möglich» autofrei werden. Gleichzeitig sollen «mehr Grünflächen, breitere Trottoir, sichere Velowege, Platz für Strassencafés und Spielplätze» geschaffen werden.
Gemäss Mitteilung waren die anwesenden FDP-Mitglieder der Meinung, dass durch eine Umsetzung der Initiative die Erreichbarkeit der Stadt leide, der Wirtschaftsstandort geschwächt werde und die Freiheit der Bevölkerung eingeschränkt werden könnte. Gegen die Initiative formiert sich nun auch ein breiter Widerstand. So gründeten FDP, Mitte und SVP sowie deren Jungparteien ein Gegenkomitee zur Initiative. Der überparteilichen Allianz gehören auch Organisationen wie die Cityvereinigung, der Wirtschaftsverband und der Hauseigentümerverband an. (gwa)

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