Für die FDP Ennetbürgen steht fest, dass die bestehenden Schulgebäude und -räumlichkeiten den Anforderungen nicht mehr genügen. Die Partei befürwortet deshalb eine gesamtheitliche Entwicklung des Schulareals im Sinn des durchgeführten Studienauftrags, hält sie in einer Mitteilung fest. Wichtig erscheine jedoch, dass die Bevölkerung bei der Planung und Realisierung der einzelnen Etappen weiterhin mitwirken und über wesentliche Investitionsentscheide befinden könne.
Trotz der Zustimmung zur Arealentwicklung haben die Anwesenden den beantragten Planungskredit knapp abgelehnt. Ausschlaggebend waren die finanziellen Unsicherheiten. Das geschätzte Bauvolumen von 78 Millionen Franken in Verbindung mit der vorliegenden Grobkostenschätzung von ± 20 Prozent und der langen Projektdauer bis spätestens 2045 erschwere eine verlässliche Beurteilung der finanziellen Gesamtbelastung. Weiter wird befürchtet, dass die Gemeindesteuern stärker steigen könnten als die an der Informationsveranstaltung vom 10. September kommunizierten 0,1 bis 0,2 Einheiten. Angesichts der hohen Investitionen bestehe zudem das Risiko, dass der finanzielle Spielraum der Gemeinde für andere wichtige Aufgaben zukünftig eingeschränkt würde. Für die nächsten Schritte braucht es aus Sicht der Partei eine verlässlichere Kostenplanung und ein darauf abgestütztes, optimiertes Gesamtprojekt. (zvg)


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