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Kanton Nidwalden

Kleine Zwischenfälle trüben friedliche Fasnacht

Die Kantonspolizei Nidwalden begleitete die Fasnachtszeit mit zusätzlichen Polizeikräften und zieht eine positive Bilanz. Die Veranstaltungen verliefen mehrheitlich friedlich.
Die Bühne in der Spielgasse platzt am Guggenüberfall aus allen Nähten.
Bild: Edi Ettlin (Stans, 7. 2. 2026)

Die Nidwaldner Fasnacht ist aus Sicht der Kantonspolizei mehrheitlich friedlich verlaufen. Während der gesamten Fasnachtszeit stand die Polizei mit zusätzlichen Kräften im Einsatz. Besonders gross war der Andrang am «Guggenüberfall» sowie am «Schmutzigen Donnerstag» in Stans.

Trotz ausgelassener Stimmung kam es vereinzelt zu Zwischenfällen. Beim «Guggenüberfall» registrierte die Polizei in den späten Abend- und frühen Morgenstunden einzelne Tätlichkeiten. Fünf Personen wurden weggewiesen, zudem gingen vier Anzeigen wegen einfacher Körperverletzung und Tätlichkeiten ein.

Am «Gugge-Fäscht Stans» konnten vier junge Männer nach einem Hinweis aus der Bevölkerung kontrolliert und vorläufig festgenommen werden. Die vier Asylbewerber aus Algerien stehen im Verdacht, einen Trickdiebstahl geplant zu haben. Die Ermittlungen dauern an.

Bei Verkehrskontrollen zog die Polizei zwei alkoholisierte Fahrzeuglenkende aus dem Verkehr. Einen besonderen Dank spricht die Polizei Eltern und Bekannten aus, die insbesondere Jugendliche sicher nach Hause brachten – nach dem Motto: «Wer feiert, fährt nicht.» (rem)

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