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Wettbewerb

Rockband, Wey-Fäcke und Pariser Maler: Das sind die beschte Fasnachtsgrende 2026

Die Siegerinnen und Sieger des Fasnachtswettbewerbs «De beschti Grend» der Luzerner Zeitung und des Lozärner Fasnachtskomitees sind gekürt.

Dieses Jahr liessen sich 164 Sujets an der Luzerner Fasnacht für «de beschti Grend» ablichten. Am Güdisdienstag fand im Hotel Schweizerhof die Prämierung statt. Die Preise überreichten die Zunftmeister und Präsidenten der vier grossen Zünfte und Gesellschaften der Stadt Luzern sowie des Lozärner Fasnachtskomitees LFK. Das sind die Gewinnerinnen und Gewinner im Überblick:

Mit 1183 Stimmen gewinnt die Familie Stalder aus Luzern mit ihrem Motto «Gans N’Roses» den Hauptpreis in der Familienkategorie. Vater Reto Stalder ist bekennender Rockfan – im Keller lagern zahlreiche Guns-N’-Roses-CDs. Gemeinsam mit seiner Frau, den Kindern und dem Nachbarsmädchen sorgte er für einen rockigen Auftritt, der beim Publikum und bei der Jury überzeugte. Bereits im Sommer begann die Familie mit den Vorbereitungen. Umso grösser war die Freude, als sie ins Voting aufgenommen wurden – und schliesslich bereits zum zweiten Mal ganz oben landeten.

Die Familie Stalder belegt mit ihrem Motto «Gans N’Roses» den ersten Platz in der Familienkategorie.
Bild: Philipp Schmidli (Luzern, 17. 2. 2026)

In der Einzelkategorie landete Stefanie Frey-Wey aus Zetzwil AG mit 1299 Stimmen ganz oben auf dem Siegertreppchen. Mit ihrem Motto «Wey-Fäcke» macht die 52-Jährige ihrem Familiennamen alle Ehre und erinnert an ihren Vater, ebenfalls ein begeisterter Fasnächtler. Es war ihre zweite Teilnahme am Wettbewerb – die Freude über den unerwarteten Sieg ist entsprechend gross. Den Preis, eine Übernachtung im Hotel Schweizerhof an der Fasnacht 2027, wird sie gemeinsam mit ihrem Mann einlösen. Bis dahin wird an dieser Fasnacht aber erst einmal gebührend gefeiert.

Stefanie Frey-Wey holt mit ihrem Motto «Wey-Fäcke» den Hauptpreis in der Kategorie Einzelmasken.
Bild: Philipp Schmidli (Luzern, 17. 2. 2026)

Den Sieg in der Kategorie Kleingruppe holt sich mit 1009 Stimmen die – gar nicht so kleine – Gruppe «Holtrio et la famille Montmartre». Die drei Freunde Philipp, Mäsi und Marc aus Luzern und Umgebung kennen sich seit der Schulzeit und setzen seit 1999 gemeinsam Sujets um. Dieses Jahr waren erstmals auch Frauen und Kinder dabei – und überraschend reichte es gleich für Platz 1. Der Aufwand für die Grende war gross, ebenso die Herausforderung, eine so grosse Gruppe zu koordinieren.

Mit dem Motto «Holtrio et la famille de Montmartre» holen sich Philipp, Mäsi, Marc und ihre Familien den ersten Rang in der Kategorie Kleingruppen.
Bild: Philipp Schmidli (Luzern, 17. 2. 2026)

Hier gibt es die Preisverleihung im Video zum Nachschauen:

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