Zwei Tage nach dem letzten Cuprennen von Swiss Bike in Gstaad flog Fabio Püntener zusammen mit einem Teamkollegen nach Griechenland, um an C1/C2-Rennen Weltcup-Punkte zu sammeln. Dies, nachdem ihm verschiedene negative Ereignisse wie Krankheiten, Verletzungen und auch Material- sowie eigene Unzulänglichkeiten die Saison vermiest hatten. Püntener erklärt:
«So negativ wollte ich meine Saison nicht abschliessen, und die Rennen in Griechenland, übrigens die letzten in Europa, boten eine gute Gelegenheit zu einem versöhnlichen Abschluss.»
Die ersten Rennen, ein C2-Wettbewerb, fanden auf der Halbinsel Peloponnes statt und wiesen bereits eine sehr gute Besetzung auf. Püntener gelang es mit seinem Teamkollegen und drei Dänen, in der Spitzengruppe Unterschlupf zu finden und diese mit einer Tempoverschärfung gar zu sprengen. Der Urner wurde zwar kurz vor der Ziellinie noch gestellt, konnte sich aber über den 2. Rang freuen.
Podestplätze und weitere Topklassierungen
Seine gute Form bestätigte Püntener beim nächsten Rennen der Klasse C1, bei dem eine noch bessere Besetzung mit Weltcup-erprobten Fahrern auf der Startlinie stand. Diesmal gab das dänische Team den Ton an, das seine Überzahl nutzte und die Gegner zermürbte. Hinter diesem Pulk der Dänen erreichte Püntener den sehr guten 4. Platz.
Im Verlauf der Wettkämpfe wurden die Felder immer grösser und die Konkurrenz dazu noch einmal besser. Trotzdem beendet Püntener ein weiteres C1-Rennen auf Peloponnes und das nächste auf der Insel Salamina jeweils auf dem 2. Rang. Die restlichen Rennen in Griechenland schloss der Silener Weltcup-Fahrer mit drei Klassierungen unter den Top Ten ab – und zieht daher ein positives Fazit:
«Mit dem Abstecher nach Griechenland bin ich sehr zufrieden, konnte ich doch während der drei Wochen konstant meine Leistung abrufen, und damit die Saison 2022 doch noch etwas aufhellen.»


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