«Eyhuis» Lungern

«Man fühlt sich wohl – fast wie in einem kleinen Hotel»

Die Stiftung Betagtenheim Lungern, Eyhuis, blickt auf ein erfreuliches Geschäftsjahr zurück. Renovation und Umbau haben sich gelohnt.
Betagtenheim Eyhuis Lungern.
Bild: zvg

Nach der feierlichen Einweihung des erfolgreich abgeschlossenen Umbaus und der umfassenden Renovationsarbeiten am fast 40-jährigen Betagtenheim Eyhuis in Lungern, fand im November 2024 ein Tag der offenen Tür statt. Das erste Jahr nach den Renovations- und Umbauarbeiten ist nach den Worten von Geschäftsführerin Sandra Hodel «ausserordentlich erfreulich».

Diese Bilanz ziehen auch die Bewohnenden. Sie geniessen und schätzen die wohnliche Atmosphäre. «Man fühlt sich wohl – fast wie in einem kleinen Hotel.» Diesen Satz hört das Personal oft und freut sich ebenfalls über die wohnlichen und freundlichen Farben. Es zeige, dass sich die Investitionen in den Umbau gelohnt haben, so das Fazit.

Optimierte Abläufe

Im Frühling 2025 wurde das neue Bewirtschaftungssystem Cosanum Cosaflow für Inkontinenzmaterial und Pflegemittel eingeführt. Die benötigten Materialien werden auf speziellen Waagen gelagert und der Verbrauch wird automatisch erfasst. Die Nachbestückung erfolgt durch den externen Partner, wodurch der interne Aufwand reduziert und die Materialversorgung zuverlässig sichergestellt wird.

Durch die optimierten Abläufe konnten wertvolle Arbeitsstunden eingespart und die Mitarbeitenden im Alltag entlastet werden. Die Einführung von Cosaflow ist ein weiterer Schritt, um Prozesse zu vereinfachen und den Fokus der Mitarbeitenden noch stärker auf die Betreuung und Pflege der Bewohnerinnen und Bewohner zu legen, wird im Geschäftsbericht festgehalten.

Ende Jahr wurde das Bezugspersonenprinzip eingeführt und damit die bisherige Organisation mit Stockwerkverantwortlichkeiten weiterentwickelt. Neu steht die individuelle Begleitung der Bewohnenden durch feste Bezugspersonen im Mittelpunkt. Die Bezugspersonen bauen eine vertrauensvolle Beziehung auf, kennen die persönlichen Bedürfnisse, Wünsche und Ressourcen der Bewohnerinnen und Bewohner und sind wichtige Ansprechpersonen für Angehörige.

Geschäftsjahr mit Gewinn

Die neue Leiterin Gastronomie Hanny Gasser hat sich bestens eingearbeitet und führt ein eingespieltes Team. Nach dem Umbau ist die Küche grösser und dadurch angenehmer für die Arbeitsverrichtungen. Täglich wird frisch gekocht. Den Bewohnenden und Gästen werden täglich drei Menüs zur Auswahl angeboten. An Geburtstagen erfüllt das Küchenteam den Wunsch der Gefeierten und serviert das Wunschmenü für das gesamte Haus.

Nach 30 Jahren treuem Dienst verlässt Karl Inäbnit per Ende September das Eyhuis und geht in die wohlverdiente Pension. Seine Nachfolgerin als Leiterin technischer Dienst, Rahel Eichenberger, wird während eines Übergangsmonats mit den Eigenheiten vom Eyhuis vertraut gemacht. Sie bringt langjährige Erfahrung in der gleichen Funktion von der Betagtensiedlung Giswil dr Heimä mit. Mit ihrer kompetenten, zuvorkommenden und engagierten Art wurde sie rasch eine wertvolle Bereicherung fürs Haus.

Die gezielte Weiterbildung der Mitarbeitenden wird wieder verstärkt aufgenommen. Die Stiftung Betagtenheim Lungern hat vom Gesundheitsamt Obwalden erneut die Betriebsbewilligung erhalten. So kann das Haus mit der notwendigen Qualität und Sicherheit weitergeführt werden. Die Erfolgsrechnung 2025 weist einen Gewinn von 22 228 Franken aus.

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