Erstfeld

Stromtarife sinken weiter

Die Erstfelder Stromtarife sinken 2027 erneut um durchschnittlich 7,6 Prozent. Gründe sind tiefere Kosten für Verteilnetz und Energie sowie geringfügig tiefere Abgaben.
Das Verwaltungsgebäude der Gemeindewerke Erstfeld
Bild: zvg

Wie schon in den letzten Jahren können die Stromtarife in der Grundversorgung der Gemeindewerke Erstfeld für 2027 reduziert werden. Dank tieferer Beschaffungskosten am Markt und attraktiver Gestehungskosten der Eigenproduktion sinken die Kosten für die Energie.

Dadurch wird es möglich, den Energietarif während des ganzen Jahres um durchschnittlich 4 Prozent oder 0.25 Rp./kWh zu senken. Im Winter (1. Oktober bis 31. März) ergibt sich folglich ein Energiepreis von 12.35 Rp./kWh, im Sommer (1. April bis 30. September) einer von 6.35 Rp./kWh.

Am System des Einheitspreises innerhalb der jeweiligen Saison halten die Gemeindewerke Erstfeld fest. Zudem werden alle Stromkundinnen und Stromkunden weiterhin ausschliesslich mit Strom aus erneuerbaren Energien aus der Schweiz versorgt.

Aufgrund tieferer Verwaltungs- und Betriebskosten im eigenen Netz sowie in den Vorjahren abgebauter Deckungsdifferenzen sinken auch die Arbeitstarife für die Nutzung des Verteilnetzes merklich. Alle Grund- und Leistungstarife wie auch die Messtarife bleiben unverändert. Die Bundesabgaben zur Förderung von erneuerbaren Energien und die Abgabe an das Gemeinwesen bleiben ebenfalls konstant.

Über alle Tarifgruppen ergibt sich eine durchschnittliche Tarifsenkung von 7,6 Prozent. Für Haushalte mit einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 4500 kWh (Verbrauchsprofil ElCom H4) fallen dadurch für 2027 insgesamt 105 Franken tiefere Stromkosten an. (zvg)

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