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Erstfeld

Überparteiliches Pro-Komitee gegründet

Am 14. Juni 2026 stimmt die Erstfelder Stimmbevölkerung über die beiden Baukredite Schulhaus Linden und Mehrzweckgebäude Schlossberg ab. Die SP Erstfeld, die Mitte Erstfeld sowie die FDP Erstfeld haben sich hierfür zu einem überparteilichen Pro-Komitee zusammengeschlossen.
Pro Komitee «lisa&bart» (von links): Hans Zgraggen, Edith Baumann Renner, Walti Tresch, Carmen Epp, Werner Zgraggen, Nino Gisler, Sepp Zgraggen, Peter Dittli.
Bild: zvg

Die Stimmberechtigten in Erstfeld entscheiden am 14. Juni über die beiden Baukredite für das Schulhaus Linden und das Mehrzweckgebäude Schlossberg. Für dieses Vorhaben haben sich die SP Erstfeld, die Mitte Erstfeld sowie die FDP zu einem überparteilichen Komitee zusammengeschlossen, wie das Komitee in einer Mitteilung schreibt. Im Zentrum der Abstimmung stehe das Projekt «lisa&bart», das Teil der mittel- und langfristigen Nutzungsstrategie der Schul- und Gemeindeinfrastrukturen ist. Ziel sei es, den wachsenden Raumbedarf verschiedener Nutzergruppen nachhaltig zu decken und bestehende Engpässe zu lösen. Die Ortsparteien sind überzeugt: Das Projekt sei auf das Wesentliche reduziert und löse verschiedene kommunale Engpässe, die schon seit Jahrzehnten ungelöst sind.

«Ob Schule, Feuerwehr oder Vereine – die Nutzungsstrategie der Schul- und Gemeindeinfrastrukturen wurde von Anfang an sehr partizipativ gestaltet und es ist höchste Zeit, dass wir in Erstfeld Nägel mit Köpfen machen», wird Walti Tresch von der FDP Erstfeld zitiert. Auch Carmen Epp von der Mitte ist überzeugt, dass die geplante Infrastruktur Erstfeld weiterbringt: «Mit einem Ja zu den beiden Baukrediten sorgen wir dafür, dass Erstfeld auch in Zukunft ein attraktiver Ort zum Wohnen und Leben bleibt». Dass die aktuelle Situation unbefriedigend ist, sieht Edith Baumann Renner von der SP gleich: «Die Schulprovisorien sind keine Langzeitlösung. Mit dem Neubau des Schulhauses Linden können wir die dringend benötigten zusätzlichen Schulräume realisieren. Und mit dem Neubau des Mehrzweckgebäudes Schlossberg können wir nicht nur zeitgemässe Arbeitsräume für die Feuerwehr schaffen, sondern auch den Dorfvereinen einen attraktiveren Gestaltungsraum bieten.» (rwi)

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