Bei der Wasserversorgung sieht die GLP Ennetbürgen in der geplanten Neuausrichtung des Pumpwerks Riedmatt laut einer Medienmitteilung eine Chance, die Trinkwasserversorgung langfristig sicher, qualitativ hochwertig und bezahlbar zu gestalten. Die Partei fordert deshalb eine sorgfältige Prüfung regionaler Varianten, insbesondere eine Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden Beckenried oder Stans, die in der Vergangenheit bereits nachhaltige Lösungen angeboten haben. Das hält sie zu den Wasser und Abwassergebühren fest, die Thema an der Frühjahrsgemeindeversammlung von Ende Mai sein wird.

(Ennetbürgen, 7. 10. 2024)
Besonders wichtig ist der GLP die Wasserqualität. Während Ennetbürgen aktuell zu 96 Prozent auf Grundwasser setze, lieferten Stans und Beckenried reines Quellwasser mit deutlich niedrigerem Härtegrad. Weiches Quellwasser schone Haushaltsgeräte und reduziere Betriebskosten. Quellwasser weise zudem häufig eine sehr konstante und natürliche Zusammensetzung auf und benötige in der Regel weniger technische Aufbereitung. Vorteile, die langfristig Kosten sparten und die Versorgungssicherheit erhöhten. Zusätzlich eröffneten Quellwasserleitungen Möglichkeiten zur Stromproduktion durch kleine Wasserkraftanlagen.
Die GLP Ennetbürgen stehe damit für eine lösungsorientierte, nachhaltige Politik, die langfristige Investitionen intelligent mit regionaler Zusammenarbeit verbinde, die Qualität des Trinkwassers stärke und die Gemeinde finanziell entlaste.
Die zuhanden der Gemeindeversammlung vorgeschlagenen Anpassungen der Gemeindeordnung und des Tagesstrukturreglements seien sachgerecht und stärkten die Handlungsfähigkeit der Gemeinde bei gleichzeitig verantwortungsvoller finanzieller Planung. (zvg)


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