In der Destination Engelberg-Titlis zählte die Hotellerie vom 1. Mai 2025 bis 30. April 2026 genau 322'269 Übernachtungen. Das sind 2,67 Prozent weniger als im Vorjahr. Hauptgrund ist laut der Engelberg-Titlis Tourismus AG die Iran-Krise, welche die Logiernächte im März und April stark reduzierte. Über alle Beherbergungsformen hinweg konnten vor allem die Übernachtungen in den Ferienwohnungen und Gruppenunterkünften gesteigert werden, sodass die Übernachtungen in Engelberg bei insgesamt 859'531 liegen.
«Die Weiterentwicklung der Positionierung der Marke Engelberg-Titlis stand mit im Fokus des vergangenen Geschäftsjahrs», wird Thomas Bieger, Verwaltungsratspräsident der Engelberg-Titlis Tourismus AG, in der Mitteilung zitiert. Weitere zentrale Projekte der Engelberg-Titlis Tourismus AG waren die IT-Strategie sowie die Neugestaltung der Leistungsbereiche MICE und Ferienwohnungsvermittlung.
Nettoertrag war rückläufig
«Ziel ist es, durch die Angebotsentwicklung und spezifische Initiativen Engelberg auch in Zukunft als innovative Pionierdestination auf den Märkten zu verankern. Dies vor allem auch mit Blick auf den Sommer 2026, in welchem das Ausbleiben der internationalen Gäste nicht kompensiert werden konnte», so Nicole Reisinger, Geschäftsleiterin der Engelberg-Titlis Tourismus AG, in der Mitteilung.
Der Nettoertrag des vergangenen Geschäftsjahrs beläuft sich auf knapp 7,2 Millionen Franken. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Rückgang von rund 300'000 Franken. Die Hauptursache für den Umsatzrückgang ist insbesondere auf tiefere Erträge im MICE- und Gruppengeschäft zurückzuführen. Die Erträge aus der Ferienwohnungsvermietung sowie dem Warenverkauf konnten gesteigert werden. Der Jahresgewinn liegt bei 21'303 Franken.
Sesselwechsel im Verwaltungsrat
An der 27. Generalversammlung der Engelberg-Titlis Tourismus AG wurden zwei Verwaltungsräte verabschiedet. Talammann Mike Bacher tritt zurück, da die Zusammenarbeit mit der Gemeinde durch einen Leistungsauftrag definiert ist und die bilateralen Absprachen sehr gut funktionieren. Weiter verlässt auch Ivo Flüeler den Verwaltungsrat nach zwölf Jahren aufgrund der Amtsdauerbeschränkung. Mit Roland Baumli wurde wiederum ein Vertreter der Zweitwohnungsbesitzer in Engelberg in den Verwaltungsrat gewählt. Er bringt die wichtige IT-Kompetenz ins Gremium ein. (zvg)

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