Im Skigebiet Engelberg-Titlis ist es am vergangenen Samstag zu einer spektakulären Rettungsaktion gekommen. Ein Skifahrer wurde im Tiefschnee von einer Schneedecke begraben und konnte dank des schnellen Eingreifens eines anderen Wintersportlers gerettet werden, wie der «Daily Mail» zuerst berichtete.
Das Video der Rettungsaktion hat Matteo Zilla ins Netz gestellt. Er war mit Kollegen abseits der Piste unterwegs, als er plötzlich bemerkte, dass eine Hand aus dem Schnee ragte. Zilla erkannte sofort, dass der Mann vollständig verschüttet war, und reagierte umgehend. Auf Videoaufnahmen, die sich nicht unabhängig überprüfen lassen, ist zu sehen und zu hören, wie er dem Eingeschlossenen zuruft und sich durch den tiefen Pulverschnee zu ihm vorkämpft.
Zillas oberste Priorität war es, die Atmung des Verschütteten sicherzustellen. Er befreite zunächst dessen Gesicht vom Schnee und grub ihn anschliessend vollständig aus. Der Skifahrer blieb gemäss Aussagen im Video unverletzt.
Laut Zilla war der Mann zuvor gestürzt und danach von rund 40 bis 50 Zentimetern Tiefschnee bedeckt worden. Die winterlichen Bedingungen in Engelberg seien am vergangenen Wochenende anspruchsvoll gewesen. Auf Linkedin schreibt er, dass er das Video ins Netz gestellt habe, um zu zeigen, wie gefährlich es in den Bergen sein kann und wie wichtig es sei, einander zu helfen.
Das Video der Rettung verbreitete sich auf Instagram schnell. Nutzerinnen und Nutzer nahmen den Beitrag überwiegend positiv auf, viele zeigten Respekt und Dankbarkeit. Gelobt wurde auch das schnelle und besonnene Handeln des Skifahrers sowie die korrekte Priorisierung der Atemwege. Vereinzelte kritische Stimmen hinterfragten das Vorgehen oder den Umstand, dass die Rettung gefilmt wurde, wobei andere Nutzer darauf hinwiesen, dass die Aufnahmen mit einer am Helm montierten Kamera entstanden. (rem)






Kommentare
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien, die Kommentare werden von uns moderiert.
Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben.