Emmetten

Einsturzgefahr: Bootshafen Härggis wird bis auf Weiteres gesperrt

Der Kanton Nidwalden ist Eigentümer des Bootshafens und hat verschieden Schäden festgestellt. Die Mole ist teilweise eingebrochen.
Der Bootshafem Härggis befindet sich unterhalb von Emmetten.
Bild: zvg

Der Bootshafen Härggis unterhalb von Emmetten kann nicht mehr benutzt werden. Wie der Kanton Nidwalden mitteilt, wurde er aus Sicherheitsgründen gesperrt. Eine Einsturzgefahr könne «nicht ausgeschlossen werden», dies wegen Schäden an der Hafenanlage.

Die Fundamente der Hafenmole und der Seemauer befinden sich demnach in schlechtem Zustand, es sind Risse, Senkungen und Verformungen sichtbar. Als Folge der verminderten Stabilität kam es zu Teileinbrüchen der Mole. Der Kanton geht davon aus, dass durch Wellen und Witterung die Schäden zukünftig grösser werden, und somit auch das Einsturzrisiko.

Der Hafen zwischen Beckenried und Volligen befindet sich auf Gemeindegebiet von Emmetten, gehört aber dem Kanton Nidwalden. Die Schäden wurden im Rahmen einer Zustandsbeurteilung durch den Kanton festgestellt, worauf entschieden wurde, den Bootshafen ab sofort und bis auf Weiteres für jegliche Nutzung zu schliessen. Ein externes Fachbüro stütze den Entscheid, so der Kanton. Derzeit werden Sanierungs- und Sicherungsmassnahmen geprüft, Aussagen zu Umfang und Kosten seien aber noch nicht möglich.

Der Bootshafen werde seit 1998 privat genutzt, mit Ausnahme von Notfällen. Zuvor diente er als Notanlegestelle bei Sturm sowie als öffentlicher Tauchplatz. (sig)

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