Ganz so geläufig wie etwa die Abkürzung Figugegl ist «Faludef» (noch) nicht. Darum hier die Wiederholung: Faludef heisst «Für ausserordentliche Leistungen um die Emmer Fasnacht». Jedenfalls geht dieser Faludef-Orden heuer an die Guuggenmusig Schügumugger. «Ja, ihr Schügus habt euch in den letzten Jahren bombastisch weiterentwickelt und seid ein wichtiges, verbindendes Element der Emmer Fasnacht», wird Kari C. Fischer vom Faludef-Rat in einer Mitteilung zitiert.

Allein 2023 zählte die Musig 23 (junge) Neumitglieder. Die Rede ist von einer «zauberhaften Schügu-Generation», wozu auch ihr junger Tambi Elia Suppiger (24) gehört. Dazu belebt die 1981 gegründete Musig die Emmer Fasnacht mit unkonventionellen Ideen wie etwa einem Zwätschgelauf und sorgt mit üppiger Social-Media-Präsenz für Aufsehen im World Wide Web.

Überreicht wurde der Faludef-Orden am Freitagabend am Zönder. Die offizielle Emmer Fasnachtseröffnung fand wie gewohnt beim Sprengi-Schulhaus statt. Aus Respekt vor den Opfern der Brandkatastrophe von Crans-Montana verzichtete das OK jedoch auf die obligaten Fackeln beim Ämmali-Einzug und auf das Feuerwerk. (hor)


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