Jetzt steht fest, wer beim Betagtenzentrum Alp in Emmenbrücke den Ersatzneubau für das in die Jahre gekommene Haus Mattli realisiert: Bob Gysin Architekten AG aus Zürich und Parbat Landschaftsarchitektur GmbH aus St. Gallen haben mit ihrem Entwurf «DIHEI» das Beurteilungsgremium einstimmig überzeugt. Dies teilt die Betagtenzentren Emmen AG (BZE) am Donnerstag mit. Insgesamt hatten sechs Teams ihre Vorschläge im Rahmen des Studienauftrags eingereicht.
Zum Siegerprojekt heisst es in der Mitteilung: «Eine klare Verbindung von Neubau und bestehender Anlage schafft ein stimmiges Ensemble.» Besonders prägend sei die Weiterführung des Grüngürtels: Vielfältige Gartenräume, Bäume und gut begehbare Wege schafften Raum für Aufenthalt, Bewegung, Begegnung und Rückzug.
Im neuen Pflegetrakt findet einiges Platz: 72 Einzelzimmer auf vier Pflegegeschossen, das neue Restaurant Alpissimo, eine Wohngruppe für Menschen mit demenzieller Entwicklung und eine in die Wohngruppe integrierte «inter-generationelle Kindertagesstätte».
Investitionen von rund 37 Millionen Franken
Für die Realisierung sind Investitionen von rund 37 Millionen Franken vorgesehen. Die Vorprojekt- und Bauprojektphase ist für 2027 geplant, die Baueingabe soll Ende 2027 möglich sein. Der Baustart ist Anfang 2029 vorgesehen, der Bezug soll etappiert ab 2030 erfolgen. Während der Bauzeit soll die bestehende Bettenkapazität aufrechterhalten werden.
Bob Gysin Architekten hatten 2022 auch den Architekturwettbewerb für die Erweiterung und Erneuerung des Alters- und Pflegezentrums Kirchfeld in Horw gewonnen. Die Bauarbeiten befinden sich momentan auf der Zielgeraden. (hor)


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