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Einbruchsrisiko steigt bei Dämmerung: Verdächtiges sofort melden

Wenn es früher dunkel wird, steigt das Risiko von Einbrüchen. Die Dämmerungszeit bietet Einbrechern Schutz. Umso wichtiger sind eine aufmerksame Nachbarschaft und wirksame Schutzmassnahmen.

Mit der neuen, nationalen Kampagne «Einbruch in Sicht?» rufen die Schweizerische Kriminalprävention (SKP) und Polizei auf, gemeinsam gegen Einbruchdiebstähle vorzugehen. Wie die Zentralschweizer Polizeikorps mitteilen, beteiligen auch sie sich an der Aktion, die noch bis zum 28. Februar 2027 dauert.

Im Mittelpunkt steht der Aufruf an die Bevölkerung, verdächtige Beobachtungen umgehend der Polizei zu melden. Denn wer aufmerksam ist und im richtigen Moment handelt, kann mithelfen, Einbrüche zu verhindern oder zur Ermittlung der Täterschaft beizutragen. Auffällige Beobachtungen im eigenen Wohnquartier sollen ernst genommen werden. Wer Verdächtiges feststellt, soll nicht zögern und die Polizei über die Nummer 117 verständigen.

Achten Sie insbesondere auf:
  • Unbekannte Personen, die sich auffällig verhalten oder wiederholt in einem Wohnquartier unterwegs sind.
  • Fahrzeuge, die langsam durch Wohngebiete fahren oder den Eindruck erwecken, nach einer passenden Gelegenheit zu suchen.
  • Ungewöhnliche Geräusche, etwa splitterndes Holz oder Glasbruch.
Mit folgenden Massnahmen lässt sich das Einbruchrisiko reduzieren:
  • Schliessen Sie Fenster, Türen und Nebeneingänge sorgfältig ab – auch bei kurzer Abwesenheit.
  • Vermeiden Sie es, Ihre Abwesenheit nach aussen erkennbar zu machen.
  • Bitten Sie Nachbarn, während längerer Abwesenheiten ein Auge auf Ihr Zuhause zu haben.

Die Polizeikorps unterstützen die Bevölkerung zudem mit kostenlosen, individuellen Beratungen zum Einbruchschutz. Weitere Informationen und praktische Tipps sind unter www.skppsc.ch und www.sicheres-wohnen-schweiz.ch verfügbar. (zim)

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